16:35 18 Oktober 2018
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    Lawrow für engere Kooperation mit NATO in Afghanistan

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    Lage in Afghanistan (867)
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    Moskau erklärt sich laut Außenminister Sergej Lawrow bereit, diverse Formen der Kooperation mit der NATO in Afghanistan zu prüfen, einschließlich im Rahmen der Organisation des Vertrages über die kollektive Sicherheit (OVKS/CSTO).

    Moskau erklärt sich laut Außenminister Sergej Lawrow bereit, diverse Formen der Kooperation mit der NATO in Afghanistan zu prüfen, einschließlich im Rahmen der Organisation des Vertrages über die kollektive Sicherheit (OVKS/CSTO).

    Schwerpunkt dieser Zusammenarbeit solle die Unterbindung des illegalen Drogenhandels sein, sagte der Minister am Samstag in einem Interview für das russische Fernsehen. "Ich hatte bereits (die NATO) an unseren früheren Vorschlag erinnert, Kontakte zur OVKS aufzunehmen, die aktiv gegen den Drogenschmuggel entlang der Grenze Afghanistans vorgeht." Lawrow kündigte ferner die Absicht an, weitere Hubschrauber an Afghanistan zu liefern und nach anderen Formen zur Unterstützung der Sicherheitsstrukturen des Landes zu suchen. 

    Zuvor hatte OVKS-Generalsekretär Nikolai Bordjuscha erklärt, dass die Organisation auch ohne NATO bereits gewisse Erfolge bei der Bekämpfung des Drogenschmuggels erzielt hat. "Die Allianz hat nicht auf den russischen Vorschlag reagiert, deshalb arbeiten wir seit 2003 allein in diesem Bereich", bemängelte er.

    Die Organisation des Vertrages über die kollektive Sicherheit war im Mai 1992 ins Leben gerufen worden. Ihre Mitglieder sind sieben frühere Sowjetrepubliken - Armenien, Kasachstan, Kirgistan, Russland, Tadschikistan, Usbekistan und Weißrussland.

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