15:57 21 Juli 2018
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    Münchner Konferenz: Medwedew wirbt weiter für neuen Sicherheitspakt

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    Russlands Präsident Dmitri Medwedew wird am Mittwoch auf der auswärtigen Sitzung der Münchner Konferenz für Sicherheitspolitik die euroatlantische Agenda, seine Initiative zu einem Vertrag über die europäische Sicherheit, die Ergebnisse des russisch-französich-deutschen Gipfels in Deauville sowie die bevorstehenden Gipfeltreffen der Nato in Lissabon und der OSZE in Astana (Kasachstan) besprechen.

    Russlands Präsident Dmitri Medwedew wird am Mittwoch auf der auswärtigen Sitzung der Münchner Konferenz für Sicherheitspolitik die euroatlantische Agenda, seine Initiative zu einem Vertrag über die europäische Sicherheit, die Ergebnisse des russisch-französich-deutschen Gipfels in Deauville sowie die bevorstehenden Gipfeltreffen der Nato in Lissabon und der OSZE in Astana (Kasachstan) besprechen.

    Das teilte ein Kreml-Sprecher RIA Novosti mit.

    Die Münchner Konferenz, die 1962 als eine Sitzung von Vertretern der Verteidigungsministerien der Nato-Mitgliedsländer gegründet worden war, ist derzeit ein internationales Forum, zu dem Politiker, Diplomaten, Angehörige des Militärs, Unternehmer, Wissenschafter und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens aus mehr als 40 Ländern zusammentreffen.

    Die auswärtige Sitzung der Konferenz findet vom 19. bis 20. Oktober erstmals in Moskau statt.

    Wie der Kreml-Sprecher weiter berichtete, stehen auch aktuelle Fragen der multilateralen Zusammenarbeit wie die Verschärfung der Rüstungskontrolle, die Problematik der nuklearen Abrüstung und Nichtweiterverbreitung von Kernwaffen und die Folgen der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise für die internationale Stabilität und Sicherheit zur Diskussion.

    Er betonte, dass die auswärtige Sitzung der Münchner Konferenz in Moskau zu einer Vertiefung der Reformdebatten zur europäischen Sicherheitsarchitektur und zum Ausbau der Zusammenarbeit zwischen den euroatlantischen Staaten beitragen soll.

    An der Konferenz nehmen aktive und ehemalige Staatsmänner und Politiker aus den USA, Deutschland und einer Reihe anderer europäischer Länder teil. Unter ihnen sind der bekannte US-Politologe Zbigniew Brzezinski, der polnische Ex-Außenminister Adam Rotfeld und der derzeitige schwedische Außenminister Carl Bildt.

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