01:29 23 Oktober 2018
SNA Radio
    Militär

    Indonesien baut militärtechnische Kooperation mit Russland aus

    Militär
    Zum Kurzlink
    0 0 0

    Indonesien hat die Absicht, die militärtechnische Zusammenarbeit mit Russland in mehreren Bereichen auszubauen. Das teilte der indonesische Verteidigungsminister Purnomo Yusgiantoro RIA Novosti am Mittwoch nach der offiziellen Übergabe von drei russischen Transport- und Kampfhubschraubern an die Streitkräfte Indonesiens mit.

    Indonesien hat die Absicht, die militärtechnische Zusammenarbeit mit Russland in mehreren Bereichen auszubauen. Das teilte der indonesische Verteidigungsminister Purnomo Yusgiantoro RIA Novosti am Mittwoch nach der offiziellen Übergabe von drei russischen Transport- und Kampfhubschraubern an die Streitkräfte Indonesiens mit.

    Dem indonesischen Verteidigungsministerium zufolge verfügen die indonesischen Streitkräfte jetzt über insgesamt elf russische Hubschrauber (fünf vom Typ Mi-35P und sechs vom Typ Mi-17W5).

    „Wir werden die militärtechnische Kooperation mit Russland ausbauen“, so Yusgiantoro. „Uns geht es heute vor allem darum, eine Staffel von 16 Su-Kampfjets aufzustellen. Im Moment haben wir nur zehn solche Maschinen. Bei einer Anzahl von 16 können wir schon von einer Art ‚Zügelungseffekt’ bei potentiellen Angriffen auf unsere staatliche Souveränität ausgehen“, führte der Minister aus.

    Im Jahr 2003 hatte Indonesien vier russische Kampfflugzeuge gekauft. Im August 2007 schlossen die Seiten einen Vertrag über die Lieferung von sechs weiteren Su-Militärjets. Drei Su- 30MK2  aus russischer Produktion wurden am 2. Februar 2009 offiziell an die indonesische Seite übergeben, drei Su-27SKM Ende vorigen Monats.

    „Es gibt noch einige andere aussichtsreiche Gebiete der indonesisch-russischen militärtechnischen Zusammenarbeit“, sagte Yusgiantoro abschließend. Der indonesische Vizeverteidigungsminister Sjafrie Sjamsoeddin erklärte vorige Woche, dass sein Land derzeit die Lieferung von zwei U-Booten für die indonesische Kriegsmarine in der zweiten Runde mit Russland und Südkorea verhandle. An der ersten Runde der Ausschreibung hatten auch Deutschland und Frankreich teilgenommen.

    „Gerade widmen wir uns den Zahlungsbedingungen und Finanzierungsfragen für den erfolgreichen Kauf neuer U-Boote“, sagte der Vizeverteidigungsminister.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren