18:42 22 August 2017
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    Bei Verhandlungs-Fiasko: Russland wird europäische Raketenabwehr überwinden - Serdjukow

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    Russland hat laut Verteidigungsminister Anatoli Serdjukow vor, im Fall eines Scheiterns der Verhandlungen zur Schaffung eines einheitlichen europäischen Raketenabwehrsystems (Euro-ABM), Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

    Russland hat laut Verteidigungsminister Anatoli Serdjukow vor, im Fall eines Scheiterns der Verhandlungen zur Schaffung  eines einheitlichen europäischen Raketenabwehrsystems (Euro-ABM), Gegenmaßnahmen zu ergreifen.
    Das teilte Serdjukow am Montag in einem Interview dem russischen Nachrichtensender Westi-24 mit.

    Zuvor hatte der russische Präsident Dmitri Medwedew in seiner Jahresbotschaft an die Föderalversammlung (Parlament) der Russischen Föderation angekündigt, dass Russland sich für die Stationierung neuer Waffen werde entscheiden müssen, falls die Verhandlungen zur Euro-Raketenabwehr in eine Sackgasse geraten. In den nächsten zehn Jahren warte auf das Land folgendes Szenario: Entweder man werde sich konstruktiv auf eine Raketenabwehr einigen, oder werde eine neue Spirale des Wettrüstens beginnen, so der russische Staatschef.

    „Auf jeden Fall werden wir ein System ausarbeiten, das das Euro-ABM überwinden kann und dabei natürlich das Potential der Kernkräfte der Russischen Föderation nicht reduziert“, sagte Serdjukow im Interview.

    Der russische Verteidigungsminister brachte jedoch die Hoffnung zum Ausdruck, dass es gelingen werde, über die Schaffung eines gemeinsamen Raketenabwehrsystems übereinzukommen. In diesem Fall werde Russland keine Maßnahmen für eine adäquate Reaktion auf neue Bedrohungen ergreifen müssen.

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