23:17 23 August 2017
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    Medwedew bestätigt Rüstungsausgaben: „Wir müssen uns nicht entwaffnen“

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    Verteidigungs-Budget bleibt: Obwohl der russische Finanzminister beklagt hat, dass wegen der riesigen Rüstungsausgaben einige andere Projekte zu kurz kämen, bekräftigt der Kreml seine ehrgeizigen Pläne für die Modernisierung der Armee.

    Verteidigungs-Budget bleibt: Obwohl der russische Finanzminister beklagt hat, dass wegen der riesigen Rüstungsausgaben einige andere Projekte zu kurz kämen, bekräftigt der Kreml seine ehrgeizigen Pläne für die Modernisierung der Armee.

    „Wir wollen mit allen befreundet sein, die dazu bereit sind… Wir versuchen, gute Beziehungen mit der Nato aufzubauen. Das bedeutet aber nicht, dass wir uns entwaffnen müssen“, sagte Präsident Dmitri Medwedew am Montag bei einem Treffen mit Finanzminister Alexej Kudrin.

    Der Präsident betonte, dass die Regierung ihre Rüstungsausgaben nicht kürzen werde. Der Staat gebe wie geplant große Summen für die Umrüstung der Armee aus. Medwedew teilte mit, er habe soeben den vom Parlament kürzlich verabschiedeten Haushaltsplan für die Jahre 2011, 2012 und 2013 unterzeichnet.

    Kudrin hatte in der vergangenen Woche mit seiner Äußerung für Aufsehen gesorgt, die Staatsspitze treffe manchmal unbedachte Entscheidungen über zusätzliche Haushaltsausgaben. Da der Kreml Riesengelder in die Umrüstung der Armee pumpen wolle, kämen einige wichtige Zuschüsse für regionale Haushalte zu kurz, hatte Kudrin damals beklagt.

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