17:46 16 Dezember 2017
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    Exportboom: Flugabwehrraketen-Hersteller Almaz-Antey baut zwei neue Fabriken

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    Um der international wachsenden Nachfrage nach seinen Flugabwehrraketen gerecht zu werden, will der russische Rüstungskonzern Almaz-Antey zwei neue Produktionsstätten bauen. Finanziert wird das Projekt aus Staatskrediten, wie der russische Vizepremier Sergej Iwanow am Mittwoch mitteilte.

    Um der international wachsenden Nachfrage nach seinen Flugabwehrraketen gerecht zu werden, will der russische Rüstungskonzern Almaz-Antey zwei neue Produktionsstätten bauen. Finanziert wird das Projekt aus Staatskrediten, wie der russische Vizepremier Sergej Iwanow am Mittwoch mitteilte.

    Die Raketenabwehrsysteme S-300 und S-400 aus der Produktion von Almaz-Antey würden im Ausland stark gefragt, sagte Iwanow dem Nachrichtensender Rossija-24. Weil das Gros dieser Systeme an die russische Armee gehe, könne Almaz-Antey dem zunehmenden Exportbedarf wegen mangelnder Produktionskapazitäten nicht nachkommen.

    „In diesem Jahr haben wir beschlossen, Almaz-Antey zusätzlich zu unterstützen und einen Kredit für den Bau zweier Werke bereitzustellen“, sagte Iwanow, der von 2001 bis 2007 russischer Verteidigungsminister war.

    Almaz-Antey gehört zu den größten Rüstungsherstellern in Russland. Die bekanntesten Erzeugnisse sind die Flugabwehr-Raketensysteme S-300 und S-400  Triumph (Bilder>>). Der Konzern führt rund 60 Werke, Forschungsinstitute und Konstruktionsbüros unter seinem Dach.

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