12:33 20 November 2018
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    Russische Kriegsmarine bekommt zweite Korvette der Serie 20380

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    Die „Nördliche Werft“ von Sankt Petersburg hat am Freitag die Korvette „Boikij“, die zweite der Serie 20380 für die russische Kriegsmarine, vom Stapel gelassen, berichtet ein RIA-Novosti-Korrespondent.

    Die „Nördliche Werft“ von Sankt Petersburg hat am Freitag die Korvette „Boikij“, die zweite der Serie 20380 für die russische Kriegsmarine, vom Stapel gelassen, berichtet ein RIA-Novosti-Korrespondent.

    Das Schiff ist mit einem Uran-Raketenkomplex, einer 100-Millimeter-Bugkanone und einer Fla-Anlage ausgerüstet.

    Wie der Befehlshaber der Baltischen Flotte, Vize-Admiral Viktor Tschirkow, beim Stapellauf sagte, werden Kriegsschiffe dieser Klasse bereits getestet. Die erste Korvette der Serie, „Soobrasitelnyj“, die im März 2010 vom Stapel gelaufen ist, wird Anlegetests unterzogen und soll noch in diesem Jahr in den Dienst der Russischen Flotte gestellt werden.

    Das Nullschiff der Serie, „Stereguschtschij“, war im Oktober 2008 in der Baltischen Flotte in Dienst gestellt worden.

    Die Korvetten der Serie 20380 haben eine Wasserverdrängung von 2000 Tonnen, sind mehr als 100 Meter lang und können eine Geschwindigkeit von bis zu 27 Knoten entwickeln. Der autonome Fahrbereich beträgt 4000 Seemeilen.

    Korvetten - kleine bis mittelgroße, sehr manövrierfähige Kriegsschiffe - werden in küstennahen Gewässern zur Bekämpfung von Überwasserschiffen und U-Booten eingesetzt.

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