07:42 23 Februar 2018
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    Russland und Tschechien besprechen europäische Raketenabwehr

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    Russlands Vizeverteidigungsminister für internationale militärische Zusammenarbeit Anatoli Antonow wird am Dienstag mit dem tschechischen Vizeverteidigungsminister Jiri Sedivy Fragen zur Schaffung einer europäischen Raketenabwehr diskutieren.

    Russlands Vizeverteidigungsminister für internationale militärische Zusammenarbeit Anatoli Antonow wird am Dienstag mit dem tschechischen Vizeverteidigungsminister Jiri Sedivy Fragen zur Schaffung einer europäischen Raketenabwehr diskutieren.

    „Es ist geplant, bei dem Treffen die militärische und militärtechnische Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern zu erörtern und Meinungen zur Problematik einer europäischen Raketenabwehr und zur regionalen und internationalen Sicherheit auszutauschen“, heißt es in einer Mitteilung des Pressedienstes des russischen Verteidigungsministeriums.

    Russland und die Nato hatten sich auf ihrem Gipfel im November 2010 in Lissabon auf die Zusammenarbeit bei der Schaffung eines europäischen Raketenabwehrsystems geeinigt.

    Am 4. Mai sagte der Generalstabschef der russischen Streitkräfte Nikolai Makarow, Moskau sei bereit, alle konstruktiven Vorschläge zur Teilnahme an der europäischen Raketenabwehr zu besprechen. Aber die Nato müsse die Garantien geben, dass das zu schaffende Raketenabwehrsystem nicht das nukleare Potential Russland bedrohen werde.

    Antonow war einer der Teilnehmer an den russisch-amerikanischen Verhandlungen zum neuen Vertrag über die Reduzierung der strategischen Offensivwaffen (START-Vertrag). Im Februar wurde er durch einen Erlass des russischen Präsidenten zum stellvertretenden Verteidigungsminister ernannt.

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