12:33 19 September 2018
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    Russische strategische Raketentruppen erneuern ihre Bewaffnung

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    Die russischen strategischen Raketentruppen (RWSN) werden bis 2018 mindestens zu 80 Prozent mit neuen ballistischen Interkontinentalraketen fünfter Generation ausgerüstet, wie der Befehlshaber der Raketentruppen, Generalleutnant Sergej Karakajew, am Dienstag Journalisten mitteilte.

    Die russischen strategischen Raketentruppen (RWSN) werden bis 2018 mindestens zu 80 Prozent mit neuen ballistischen Interkontinentalraketen fünfter Generation ausgerüstet, wie der Befehlshaber der Raketentruppen, Generalleutnant Sergej Karakajew, am Dienstag Journalisten mitteilte.

    Laut Karakajew wird bei der Aufstellung der modernsten Gruppierung der strategischen Raketentruppen der Vertrag über die Reduzierung der strategischen Offensivwaffen (START-Vertrag) berücksichtigt.

    Der neue START-Vertrag, der am 5. Februar 2011 in Kraft getreten ist, verpflichtet Russland und die USA, die Zahl der stationierten und nichtstationierten strategischen Offensivwaffen auf die abgestimmten Gesamtmengen zu reduzieren und zu beschränken.

    Karakajew zufolge haben die strategischen Raketentruppen gemäß dem Vertrag bestimmte Quoten. Entsprechend diesen Quoten seien die Pläne für die Truppenentwicklung erstellt worden.

    „Die Aufstellung der modernsten RWSN-Gruppierung erfolgt durch die Aufnahme von neuen Raketensystemen in den Kampfbestand und durch die Beibehaltung der bestehenden Raketenkomplexe, deren Betriebsdauer noch nicht abgelaufen ist, im Diensthabenden System“, sagte der Befehlshaber.

    Gleichzeitig sollen die Raketensysteme, deren Betriebsdauer abgelaufen ist, aus dem Kampfbestand gezogen werden.

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