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    Brand im Arsenal in Udmurtien: 30 Verletzte

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    Brand und Explosionen in Munitionslager in Udmurtien (12)
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    Die Zahl der Verletzten infolge der Explosionen in den Waffendepots in der russischen Teilrepublik Udmurtien ist auf 30 angestiegen.

    Die Zahl der Verletzten infolge der Explosionen in den Waffendepots in der russischen Teilrepublik Udmurtien ist auf 30 angestiegen.

    Wie der Pressedienst der regionalen Abteilung des Zivilschutzministeriums mitteilte, wurden neun von ihnen ins Krankenhaus eingeliefert.

    Der Brand, der die gelagerte Munition zur Explosion brachte, war in der Nacht zum Freitag im 122. Arsenal des Zentralen Militärbezirks in der Nähe der Siedlung Pugatschowo ausgebrochen. Mehr als 13 000 Einwohner aus den anliegenden Ortschaften mussten in Sicherheit gebracht werden. Ein Wohnhaus mit 12 Wohnungen brannte völlig aus.

    In der zehn Kilometer entfernten Stadt Agrys in der Teilrepublik Tatarstan sind 337 Häuser ohne Fensterscheiben geblieben. 

    Das Gelände des Artilleriearsenals wurde inzwischen mit Hilfe von Drohnen des Innenministeriums untersucht. "Das gesamte Arsenalgelände ist vom Brand erfasst", hieß es. Das Territorium des Arsenals beträgt vier Quadratkilometer.

    Vizeverteidigungsminister Armeegeneral Dmitri Bulgakow teilte RIA Novosti telefonisch mit, dass das Arsenal zwar auch über Artillerieraketen verfügt, diese seien aber nicht explodiert. "Sie sind in einem Betonbunker mit 70 cm dicken Wänden gelagert", teilte Bulgakow mit, der nach seinen Worten kurz vorher einen Flug über dem Gelände des Arsenals unternahm.

    Damit dementierte er die früheren Berichte, laut denen auch Geschosse für die Mehrfachraketenwerfer des Typs Grad explodiert hätten.

    Udmurtien liegt östlich der Wolga und westlich des Ural-Gebirges an den Strömen Kama und Wjatka.

    Am 26. Mai war es bereits zu einem Brand im Militärarsenal im Kreis Iglinski der Teilrepublik Baschkirien gekommen. Dort erlitten 12 Menschen Verletzungen.

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