10:42 21 Oktober 2017
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    Russland feuert bis Jahresende noch vier Bulawa-Raketen ab

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    Bulawa: Chronik der Teststarts (115)
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    Nach dem gestrigen Erfolgsstart im Weißen Meer will die russische Marine in diesem Jahr noch vier weitere Interkontinentalraketen des Typs Bulawa abfeuern.

    Nach dem gestrigen Erfolgsstart im Weißen Meer will die russische Marine in diesem Jahr noch vier weitere Interkontinentalraketen des Typs Bulawa abfeuern.
     
    Dies teilte Marinechef Wladimir Wyssozki am Donnerstag am Rande der International Maritime Defence Show in Sankt Petersburg mit. Seinen Worten nach wird unter anderem das neue Atom-U-Boot Alexander Newski, das künftig mit diesen Raketen ausgestattet werden soll, eine Bulawa abfeuern.

    Bei Bulawa (Nato-Code: SS-NX-30)  handelt es sich um eine U-Boot-gestützte, 36,8 Tonnen schwere Dreistufen-Feststoffrakete, die mit sechs bis zehn individuell lenkbaren Überschall-Gefechtsköpfen mit einer Sprengkraft von je 100 bis 150 Kilotonnen bestückt werden kann und eine Reichweite von bis zu 8000 Kilometern hat.

    Bislang hat es 15 Bulawa-Tests gegeben. Sieben von ihnen scheiterten. Bei den meisten Tests hatte das U-Boot Dmitri Donskoj die Raketen abgefeuert. Erst beim jüngsten Start am gestrigen Mittwoch war das Atom-U-Boot Juri Dolgorukij an der Reihe. Bis 2015 will Russland acht Bulawa-kompatible Atom-U-Boote bauen.

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