03:55 17 Oktober 2017
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    Rosoboronexport dementiert: Noch kein Vertrag über Korvetten für Algerien

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    Der russische Waffenexporteur Rosoboronexport hat die Erklärung der staatlichen Schiffbauholding USC über einen Verkauf von Kampfschiffen an Algerien und einen GUS-Staat widerrufen.

    Der russische Waffenexporteur Rosoboronexport hat die Erklärung der staatlichen Schiffbauholding USC über einen Verkauf von Kampfschiffen an Algerien und einen GUS-Staat widerrufen.

    Am Donnerstag hatte USC-Chef Roman Trozenko am Rande der International Maritime Defence Show in Sankt Petersburg verkündet, dass die Schiffbauholding einen Vertrag mit Algerien über die Lieferung von zwei Korvetten der „Tiger“-Klasse sowie einen Vertrag mit einem GUS-Staat über die Lieferung von drei Korvetten der „Molnija“-Klasse abgeschlossen habe. Die beiden Verträge im Wert von 1,3 Milliarden US-Dollar seien unter Vermittlung von Rosoboronexport zustande gebracht worden, behauptete Trozenko.

    Am Freitag wies Rosoboronexport-Sprecher Oleg Asisow dies als falsch zurück: Es seien keine Korvetten-Verträge unterzeichnet worden. Der Deal mit Algerien sei weiter Gegenstand von Verhandlungen. Was die Molnija-Schiffe angeht, so habe man bislang nicht einmal mit konkreten Verhandlungen begonnen.