02:45 23 Oktober 2017
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    Mistral-Deal: Russische Fachleute bereiten bestellte Hubschrauberträger auf Betrieb vor

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    Hubschrauberträger Mistral (212)
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    Russland schickt 70 Militärfachleute nach Frankreich, die die in diesem Land bestellten Mistral-Hubschrauberträger warten bzw. für den Betrieb vorbereiten sollen. Das teilte der russische Verteidigungsminister Anatoli Serdjukow am Freitag russischen Journalisten in Moskau mit.

    Russland schickt 70 Militärfachleute nach Frankreich, die die in diesem Land bestellten Mistral-Hubschrauberträger warten bzw. für den Betrieb vorbereiten sollen. Das teilte der russische Verteidigungsminister Anatoli Serdjukow am Freitag russischen Journalisten in Moskau mit.

    „Gleichzeitig werden in Russland zwei Besatzungen für Mistral-Schiffe ausgebildet.“ Laut dem Minister setzt sich eine Mistral-Mannschaft aus 160 Mitgliedern zusammen.

    Die Hubschrauberträger sollen in der Nördlichen und der Pazifikflotte stationiert und vor allem mit Hubschraubern des Typs Ka-52 sowie mit Rettungshubschraubern ausgerüstet werden.

    Dem Minister zufolge sind die Konstrukteure des Hubschraubers Ka-52 beauftragt worden, das Fahrwerk der Maschine zu verstärken und deren Betriebsdauer zu verlängern. „Es muss im Auge behalten werden, dass solche Hubschrauber unter unterschiedlichen Bedingungen auf einem Schiffsdeck landen müssen“, so Serdjukow.

    Der Vertrag im Gesamtwert von 1,2 Milliarden Euro über den Bau von zwei Hubschrauberträgern der Mistral-Klasse für die russische Kriegsmarine war nach mehrmonatigen Verhandlungen im Juni unterzeichnet worden. Das erste der beiden Schiffe soll in drei Jahren in Dienst gestellt werden.

    Zu einem späteren Zeitpunkt soll ein weiterer Vertrag über den Bau von zwei Mistral-Schiffen in Russland geschlossen werden.

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