05:55 18 Oktober 2017
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    Nato-Aktivitäten in Arktis werden „systematisch“ - russischer Marinechef

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    Russland erschließt Arktis (171)
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    Russland sieht seine Interessen in der Arktis laut dem Chef der Kriegsmarine, Admiral Wladimir Wyssotski, von der Nato und einigen ostasiatischen Ländern bedroht.

    Russland sieht seine Interessen in der Arktis laut dem Chef der Kriegsmarine, Admiral Wladimir Wyssotski, von der Nato und einigen ostasiatischen Ländern bedroht.

    „In der Arktis konzentriert sich in der letzten Zeit ein breites Spektrum von Herausforderungen und Gefahren, die Russlands Wirtschaftsinteressen negativ beeinflussen können“, sagte Wyssotski am Mittwoch.

    Russland bekomme Beweise dafür, dass die Allianz die Arktis in ihren Interessenbereich aufgenommen habe. Die Aktivitäten der Nato-Länder bekämen einen „systematischen, koalierten Charakter“, äußerte der Admiral.

    Auch einige Länder Ostasiens sind Wyssotski zufolge in der Arktis aktiver geworden, darunter China, Japan, Südkorea, Malaysia und Thailand. 

    In der vergangenen Woche kündigte der russische Verteidigungsminister Anatolij Serdjukow Pläne zur Gründung von zwei Militäreinheiten an, die die Interessen Russland in der Arktis schützen sollen. Stationiert werden sie voraussichtlich in Murmansk und Archangelsk. Dabei werde Russland die Erfahrungen von  Finnland, Norwegen und Schweden berücksichtigen, wo solche Einheiten bereits seit langem im Einsatz seien, sagte Wyssotski.

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