03:22 21 Oktober 2017
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    USA warnen vor Terroristen mit eingepflanzten Bomben - "Rossijskaja Gaseta"

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    Die US-Geheimdienste warnen vor Al-Qaida-Terroristen, die mit implantierten Sprengsätzen Anschläge auf Flugzeuge und an öffentlichen Orten verüben können, schreibt die Zeitung "Rossijskaja Gaseta" am Freitag unter Berufung auf die US-Geheimdienste.

    Die US-Geheimdienste warnen vor Al-Qaida-Terroristen, die mit implantierten Sprengsätzen Anschläge auf Flugzeuge und an öffentlichen Orten verüben können, schreibt die Zeitung "Rossijskaja Gaseta" am Freitag unter Berufung auf die US-Geheimdienste.

    „Das Ministerium für nationale Sicherheit sieht die potenzielle Gefahr seitens der Terroristen ein, die sich mit der Technologie befassen, Sprengstoff ins menschliche Gewebe zu implantieren“, heißt es in einer Warnung . Im Internet sollen Gespräche von Al-Qaida-Terroristen gefunden worden sein.

    Erfahrungen mit dem „chirurgischen Terrorismus“ gibt es bereits. Nach Ansicht der britischen Geheimdienste hatte der Selbstmordattentäter bei seinem Anschlag auf saudi-arabischen Vize-Innenminister den Sprengstoff in seinem Magen getragen.

    Experten zufolge sind Sprengsätze im Körper sehr schwer zu entdecken. In vielen Flughäfen gibt es Ganzkörperscanner, die am Körper befestigte Bomben erkennen. Um eine im Körper versteckte Bombe zu finden, wäre ein Röntgengerät nötig. Zudem gibt es Sprengsätze aus Plastik, das von den Scannern nicht detektiert werden kann.

    „Welche Technologien wären in diesem Fall einsetzbar? Ich sage ganz einfach - das Gehirn. Das ist die einzige Möglichkeit, die Gefahr in den Griff zu bekommen“, sagte Philipp Baum, britischer Experte für Flugsicherheit, in einem Interview für das „Wall Street Journal“. Nach seinen Worten geht es um die Beurteilung des Verhaltens. Drogenkuriere würden schon seit Jahren ihre Schmuggelwaren im Magen mit sich tragen, so der Experte. Geheimdienste hätten ein Auge für die Erkennung von Drogenschmugglern entwickelt, ergänzte er.

    Der New Yorker Schönheitschirurg Howarn Bellin ist überzeugt, dass eine Bombe relativ einfach im menschlichen Körper versteckt werden kann. „Frauen können sie in der Brust und Männer im Gesäß bzw. unter dem Bauchfell tragen. Sollten die Sicherheitskräfte Schrammen auf ihrem Körper entdecken, können die Terroristen sagen, sie wären vor kurzem operiert worden“, so der Arzt. Die Gefahr sei jedoch nur sehr schwer zu erkennen, weil heutzutage massenhaft Schönheitsoperationen gemacht werden. „Ein Scanner kann zwar eine vergrößerte Brust entdecken. Aber das Silikon von einem Sprengstoff kann nur ein Röntgen-Arzt unterscheiden“, warnte Dr. Bellin.

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