02:12 26 September 2017
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    Russland gibt Iran Geld für nicht gelieferte S-300-Raketen zurück

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    Russland hat Teheran die 167 Millionen US-Dollar Vorauskasse für Fla-Raketenkomplexe des Typs S-300 zurückgezahlt, nachdem die vertraglich gebundene Lieferung nicht zustande gekommen ist.

    Russland hat Teheran die 167 Millionen US-Dollar Vorauskasse für Fla-Raketenkomplexe des Typs S-300 zurückgezahlt, nachdem die vertraglich gebundene Lieferung nicht zustande gekommen ist.

    Wie die Tageszeitung „Kommersant“ am Freitag berichtet, war der Vertrag Ende 2007 geschlossen worden. Russland verpflichtete sich, fünf Divisionen des Fla-Raketensystems vom Typ S-300PMU-1 im Wert von rund 800 Millionen Dollar an den Iran zu liefern.

    Später schloss sich aber Russland per Präsidentenerlass der Resolution 1929 des Uno-Sicherheitsrates vom 9. Juni 2010 an, die Waffenlieferungen an den Iran verbietet.

    Der Iran drohte Russland mit einem Gerichtsverfahren im Zusammenhang mit der Nichteinhaltung der Vertragsbedingungen. Nach Worten von Sergej Tschemesow, Chef des Staatskonzerns Rostechnologii, schuldet die russische Seite dem Iran jedoch nur den Vorschuss für die S-300-Raketen. Im Vertrag seien keine weiteren Entschädigungen vorgesehen.

    Der Generaldirektor des staatlichen Waffenhandelsunternehmens Rosoboronexport, Anatoli Issaikin, stellte in diesem Zusammenhang im „Kommersant“ fest: „Das ist keine allzu große Summe, dennoch ist das ein Verlust. Alle anderen Verluste sind rein hypothetisch und sind sogenannte entgangene Vorteile.“

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