14:10 23 November 2017
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    Ägyptischer General warnt vor blutigen Krawallen als Vorwand für fremde Einmischung

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    Politische Krise in Ägypten (271)
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    Der ägyptische General Adil Anara hat am Mittwoch in Kairo gewisse Kräfte im Land beschuldigt, eine ausländische Einmischung in die inneren Angelegenheiten Ägyptens provozieren zu wollen.

    Der ägyptische General Adil Anara hat am Mittwoch in Kairo gewisse Kräfte im Land beschuldigt, eine ausländische Einmischung in die inneren Angelegenheiten Ägyptens provozieren zu wollen. 

    Er äußerte sich zu den gewalttätigen Zusammenstößen vom 9. Oktober in der ägyptischen Hauptstadt.

    „Es liegen uns glaubwürdige Informationen darüber vor, dass gewisse Kräfte in Ägypten mit diesen blutigen Vorgängen den Nährboden für eine ausländische Einmischung in die Angelegenheiten Ägyptens bereiten wollen. Es wird jetzt dazu ermittelt. Die Schuldigen müssen mit strengen Strafen rechnen“, sagte der General.

    Er warnte auch Massenmedien vor Berichten, die Feindschaft in der Gesellschaft säen und Aggressionen provozieren würden.

    Nach vorläufigen Angaben waren die Krawalle vom 9. Oktober in Kairo von Aufwieglern provoziert worden, die sich unter die Teilnehmer einer Demonstration gemischt hatten. Wie die Militärs späterhin äußerten, waren sie an diesem Tag nicht bewaffnet und hatten nicht auf Menschen geschossen.

    Am Mittwoch wurden in Kairo die Militärangehörigen beigesetzt, die bei den Zusammenstößen getötet worden waren. Laut den Militärbehörden wollen sie die Zahl der toten Militärpolizisten nicht veröffentlichen, um keine Spannungen zu schüren und keine Feindschaften in der ägyptischen Gesellschaft zu provozieren.

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