13:06 21 November 2017
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    Weltsicherheitsrat verlängert Mandat der ISAF-Kräfte in Afghanistan um ein Jahr

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    Lage in Afghanistan (867)
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    Der UN-Sicherheitsrat hat das Mandat der internationalen Sicherheitskräfte in Afghanistan (ISAF) um ein Jahr verlängert.

    Der UN-Sicherheitsrat hat das Mandat der internationalen Sicherheitskräfte in Afghanistan (ISAF) um ein Jahr verlängert.

    Laut einer am Mittwoch in New York angenommenen Resolution erlöschen die Vollmachten der ISAF-Truppen am 13. Oktober 2012, wie ein RIA-Novosti-Korrespondent berichtete. Der Weltsicherheitsrat rief die ISAF auf, Anstrengungen zur Ausbildung der afghanischen Sicherheitskräfte fortzusetzen sowie zur geplanten Aufstockung der afghanischen nationalen Armee und Polizei beizutragen, hieß es.

    Die afghanische Armee zählt gegenwärtig rund 170 000 Mann und die Polizei 135 000 Mann. Die Übertragung der Verantwortung für die Gewährleistung der Sicherheit im Land an die nationalen Kräfte dürfte im Dezember 2014 zu Ende gehen. Zur ISAF-Kräften gehören derzeit 130 670 Soldaten und Offiziere aus 49 Ländern.

    2001 waren US-Truppen unter dem Vorwand des Kampfes gegen den internationalen Terrorismus in Afghanistan einmarschiert. Die Amerikaner mischten sich in den Bürgerkrieg auf der Seite der Nördlichen Allianz ein, zu der hauptsächlich Vertreter nationaler Minderheiten gehörten, und halfen somit, die Taliban zu entmachten.

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