10:25 25 November 2017
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    Clinton informiert Lawrow über gescheiterten Anschlag auf saudischen Botschafter - Moskau besorgt

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    US-Außenministerin Hillary Clinton hat ihren russischen Amtskollegen Sergej Lawrow über den gescheiterten Anschlag auf den saudischen Botschafter in den USA, Adel al Dschubeir, informiert. Amerika werde auf die weitere Isolation des Iran auf dem internationalen Schauplatz hinarbeiten, sagte Clinton.

    US-Außenministerin Hillary Clinton hat ihren russischen Amtskollegen Sergej Lawrow über den gescheiterten Anschlag auf den saudischen Botschafter in den USA, Adel al Dschubeir, informiert. Amerika werde auf die weitere Isolation des Iran auf dem internationalen Schauplatz hinarbeiten, sagte Clinton.

    "Diese Verschwörung zeugt von einer gefährlichen Vervollkommnung der taktischen Fertigkeiten, die der Iran bei seinen terroristischen Aktivitäten weltweit nutzt", hatte Außenamtssprecherin Victoria Nuland zuvor am Mittwoch gesagt. "Wir gehen davon aus, dass der Iran zur Verantwortung gezogen werden muss", hieß es in Washington.

    Am Vortag hatte Generalstaatsanwalt Eric Holder bestätigt, dass die US-Geheimdienste eine innerhalb der iranischen Regierung initiierte Verschwörung aufgedeckt hatten. "Die USA werden die Planung von Terroranschlägen auf amerikanischem Boden nicht unbestraft lassen", versicherte er.

    "Moskau ist über die Meldungen über die geplanten Anschläge in den USA, darunter auf den saudischen Botschafter, sehr besorgt", heißt es in einem am Mittwoch in Moskau veröffentlichten Kommentar des amtlichen Sprechers des russischen Außenministeriums, Alexander Lukaschewitsch.

    Medienberichten vom Dienstag zufolge hatte das Bundesgericht von New York zwei Iranern zur Last gelegt, Anschläge in den Botschaften Israels und Saudi-Arabiens in Washington geplant zu haben. Einer der Festgenommenen ist gleichzeitig US-Staatsbürger.

    Russland gehe davon aus, dass für eine effektive Abwehr des Terrors eine umfassende internationale Kooperation erforderlich sei. "Wir sind bereit, mit allen interessierten Ländern, darunter mit den USA, zusammenzuarbeiten, um dieses Ziel zu erreichen", betonte Lukaschewitsch.

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