20:35 18 November 2017
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    Russland und Laos für Wiederaufnahme der Verhandlungen über Nordkoreas Nuklearproblem

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    Streit um Nordkorea-Atomprogramm (236)
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    Russland und Laos setzen sich für eine politische Regelung des Nuklearproblems der koreanischen Halbinsel und für eine möglichst baldige Aufnahme von sechsseitigen Verhandlungen ein, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung, die zum Abschluss der Verhandlungen der Präsidenten Dmitri Medwedew und Choummaly Syasone unterzeichnet wurde.


    Russland und Laos setzen sich für eine politische Regelung des Nuklearproblems der koreanischen Halbinsel und für eine möglichst baldige Aufnahme von sechsseitigen Verhandlungen ein, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung, die zum Abschluss der Verhandlungen der Präsidenten Dmitri Medwedew und Choummaly Syasone unterzeichnet wurde.

    „Die Seiten betrachten die Bildung einer kernwaffenfreien Zone in Südostasien als ein wichtiges Instrument zur Festigung der regionalen Sicherheit und des Modus der nuklearen Nichtweiterverbreitung“, heißt es in der Erklärung.

    Nordkorea hatte sich 2005 zur Atommacht erklärt und in den Jahren 2006 und 2009 Kernwaffen getestet, worauf der UN-Sicherheitsrat mit Sanktionen reagierte. In den Resolutionen 1718 und 1874 ist die Forderung an Nordkorea enthalten, keine Kernwaffen mehr zu testen und keine ballistischen Raketen zu starten, auf den Besitz von Kernwaffen zu verzichten und zu den Verhandlungen über eine kernwaffenfreie koreanische Halbinsel zurückzukehren. 

    Die Teilnehmer der Sechserverhandlungen zum Nuklearproblem der Koreanischen Halbinsel, die 2003 begonnen haben und Ende 2008 faktisch abgebrochen wurden, sind die beiden koreanischen Staaten, China, Russland, die USA und Japan.

    Im August bestätigte der nordkoreanische Staatschef Kim Jong Il bei seinem Russland-Besuch die Bereitschaft seines Landes, zu den Sechserverhandlungen zurückzukehren.

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