16:09 23 November 2017
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    Moskau: Präsenz der ISAF-Kräfte wird zur Normalisierung in Afghanistan beitragen

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    Lage in Afghanistan (867)
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    Moskau rechnet damit, dass die weitere Präsenz der internationalen ISAF-Kräfte in Afghanistan zur Normalisierung der Lage im Land beitragen wird.

    Moskau rechnet damit, dass die weitere Präsenz der internationalen ISAF-Kräfte in Afghanistan zur Normalisierung der Lage im Land beitragen wird.

    Das geht aus einer am Donnerstag in Moskau veröffentlichten Mitteilung des russischen Außenministeriums hervor. Am Vortag hatte der UN-Sicherheitsrat das Mandat der ISAF-Kräfte um ein Jahr verlängert. Laut einer in New York angenommenen Resolution erlöschen die Vollmachten der ISAF-Truppen am 13. Oktober 2012. Der Weltsicherheitsrat rief die ISAF auf, Anstrengungen zur Ausbildung der afghanischen Sicherheitskräfte fortzusetzen sowie zur geplanten Aufstockung der afghanischen nationalen Armee und Polizei beizutragen, hieß es.

    Dem russischen Außenamt zufolge zeugt der von allen Mitgliedern des Weltsicherheitsrates abgestimmte Text vom Streben der internationalen Gemeinschaft und der Regierung Afghanistans, einen stabilen, zuverlässigen und ökonomisch starken Staat aufzubauen, der frei von Terrorismus und Drogen sein würde.

    Die Übertragung der Verantwortung für die Gewährleistung der Sicherheit im Land an die nationalen Kräfte dürfte im Dezember 2014 zu Ende gehen. Die afghanische Armee zählt gegenwärtig rund 170 000 Mann und die Polizei 135 000 Mann. Zu den ISAF-Kräften gehören derzeit 130 670 Soldaten und Offiziere aus 49 Ländern.

    2001 waren US-Truppen unter dem Vorwand des Kampfes gegen den internationalen Terrorismus in Afghanistan einmarschiert. Die Amerikaner mischten sich in den Bürgerkrieg auf der Seite der Nördlichen Allianz ein, zu der hauptsächlich Vertreter nationaler Minderheiten gehörten, und halfen somit, die Taliban zu entmachten.

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