19:29 22 November 2017
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    Proteste im Jemen: Opposition erhofft UN-Einmischung

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    Die Elite-Soldaten im Jemen, die sich der Opposition angeschlossenen haben, haben den UN-Sicherheitsrat um Einmischung ersucht, um „die Demokratiebewegung zu retten“.

    Die Elite-Soldaten im Jemen, die sich der Opposition angeschlossenen haben, haben den UN-Sicherheitsrat um Einmischung ersucht, um „die Demokratiebewegung zu retten“.

    „Wir rufen den UN-Sicherheitsrat und den Golf-Kooperationsrat dazu auf, Maßnahmen zu ergreifen und den Verbrechen von Präsident Saleh gegenüber unserem Volk ein Ende zu setzen“, zitiert die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua am Sonntag die Erklärung der Militärs.

     

    7000 Elite-Soldaten haben am Wochenende Partei für die Protestierenden ergriffen, die den Rücktritt des Langzeit-Präsidenten Ali Abdullah Salih fordern.

    Vorige Woche hatte Salih angekündigt, innerhalb von wenigen Tagen zurückzutreten. An die Opposition wolle er dabei seine Macht nicht übergeben, hatte er im Fernsehen gesagt.

    Inzwischen dauert das Blutvergießen in der Umgebung der jemenitischen Hauptstadt Sanaa an. Bei dem Schusswechsel zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften des bedrängten Präsidenten wurden mindestens vier Zivillisten getötet, zwölf weitere wurden verletzt.

    Im Jemen verlangen Hunderttausende seit nunmehr acht Monaten den Rücktritt Salihs, der das Land nach 33 Jahren an der Macht an den Abgrund geführt hat. Nach Angaben der Opposition töteten seine Sicherheitskräfte seit Beginn der Proteste fast 1500 Menschen.

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