03:49 21 November 2017
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    Baskische Terroristen stellen bewaffneten Kampf ein

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    Die baskische Untergrundorganisation ETA hat den bewaffneten Kampf für einen eigenen unabhängigen Staat auf dem Territorium Spaniens und Frankreich "endgültig" eingestellt.

    Die baskische Untergrundorganisation ETA hat den bewaffneten Kampf für einen eigenen unabhängigen Staat auf dem Territorium Spaniens und Frankreich "endgültig" eingestellt.

    Das berichtete die linksradikale baskische Zeitung "Gara" am Donnerstag auf ihrer Internetseite. "ETA hat beschlossen, alle Kampfhandlungen endgültig einzustellen, und ruft die Regierungen Spaniens und Frankreichs zu direkten Verhandlungen mit der Organisation auf", hieß es.

    Die Abkürzung "ETA" steht für "Euzkadi Ta Azkatasuna", auf Baskisch "Heimat und Freiheit". Offizielles Gründungsdatum der ETA ist der 31. Juli 1959, als eine Gruppe junger Menschen sich von der Baskischen Nationalistischen Partei abgespaltet und den bewaffneten Kampf für die Unabhängigkeit des Baskenlandes angekündigt hatte.

    Als erstes ETA-Opfer gilt das 22 Monate alte Mädchen Begona Arroz Ibarrola, das bei einem Anschlag auf die Eisenbahnstation Amara in San Sebastian am 27. Juni 1960 bei lebendigem Leibe verbrannte. Bislang hat sich aber niemand zur Tat bekannt. "Offiziell" wurde der erste Anschlag von ETA am 7. Juni 1968 verübt. Damals kam ein Polizist ums Leben. Seitdem starben bei Attentaten der baskischen Terroristen insgesamt 858 Menschen, zuletzt zwei Polizisten im Sommer 2009 auf Mallorca.

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