19:28 22 November 2017
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    Türkische Luftwaffe bombardiert kurdische Extremistenstellungen im Nordirak

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    Türkische Kampfjets haben in der Nacht zum Freitag beziehungsweise Freitagmorgen Kampfstellungen der separatistischen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) bei Avashin und Haftanin im Nordirak massiv angegriffen, berichtete die Fernsehgesellschaft NTV aus einem an den Irak angrenzenden Gebiet.

    Türkische Kampfjets haben in der Nacht zum Freitag beziehungsweise Freitagmorgen Kampfstellungen der separatistischen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) bei Avashin und Haftanin im Nordirak massiv angegriffen, berichtete die Fernsehgesellschaft NTV aus einem an den Irak angrenzenden Gebiet.

    Bei den Luftangriffen gegen Ziele im Nordirak kommen Jagdflugzeuge F-16, die in der Luftwaffenbase Diyarbakir im Südosten der Türkei stationiert sind, zum Einsatz. Sie sollen durch Kampfjets von der Luftwaffenbase Malatya in derselben Region verstärkt werden, so NTV.

    In der Nacht zum Donnerstag hatte die türkische Armee als Antwort auf den folgenschweren Terroranschlag der kurdischen Extremisten vom Mittwoch in der an den Irak angrenzenden Provinz Hakkari eine umfassende Bodenoffensive im Nordirak gestartet. Die Operation, bei der eine 10 000 Mann starke Truppengruppierung, vor allem Sondereinheiten, eingesetzt ist, läuft gleichzeitig in fünf Gebieten.

    An der Grenze zum Irak stehen türkische Panzereinheiten einsatzbereit, berichtet die in Istanbul erscheinende Zeitung „Radikal“ in ihrem Webportal.

    Der türkische Generalstab hat bisher weder Details zu der Operation noch deren erste Ergebnisse gemeldet. Wie die oberste militärische Führung jedoch am Freitag mitteilte, läuft die Operation vorwiegend auf türkischem Territorium.

    „Der größte Teil der Boden- und Lufteinsätze erfolgt innerhalb des Landes, vor allem im Gebiet Cukurca (Provinz Hakkari). Im Norden des Irak wird die Boden- und die Luftwaffenoperation gleichzeitig an mehreren Orten durchgeführt“, berichtet der türkische Generalstab auf seiner Webseite.

    Die türkische Armee hatte wiederholt grenzübergreifende Operationen im Nordirak durchgeführt. Bei dem letzten solchen Einsatz im Februar 2008 wurden 240 kurdische Extremisten getötet.

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