02:44 23 November 2017
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    Atomgespräche zwischen USA und Nordkorea in Genf erfolgreich begonnen

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    Streit um Nordkorea-Atomprogramm (236)
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    Der erste Tag des zweiten Treffens von Vertretern der USA und Nordkoreas zur Wiederaufnahme der sechsseitigen Verhandlungen über das Atomprogramm Pjöngjangs war von einem zögerlichen Fortschritt in den Verhandlungen gekennzeichnet, die am Montag in Genf stattgefunden haben, meldet AP unter Berufung auf den US-Sonderbeauftragten für Nordkorea, Stephen Bosworth.

    Der erste Tag des zweiten Treffens von Vertretern der USA und Nordkoreas zur Wiederaufnahme der sechsseitigen Verhandlungen über das Atomprogramm Pjöngjangs war von einem zögerlichen Fortschritt in den Verhandlungen gekennzeichnet, die am Montag in Genf stattgefunden haben, meldet AP unter Berufung auf den US-Sonderbeauftragten für Nordkorea, Stephen Bosworth.

    „Wir hatten einen ersprießlichen Verhandlungstag.  Ich glaube, dass wir in die richtige Richtung gehen. Wir haben einen Teil der Meinungsverschiedenheiten beseitigt. Aber einige davon müssen noch gelöst werden“, sagte Bosworth zu Journalisten, ohne Details des Treffens zu präzisieren, bei dem sich herausstellen soll, ob Nordkorea zu konkreten Schritten zur Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel vor der Wiederaufnahme der Sechser-Verhandlungen bereit ist.

    Das erste Treffen von Vertretern der USA und Nordkoreas hatte Ende Juli in New York stattgefunden. Damals sprach Bosworth mit dem nordkoreanischen Vizeaußenminister Kim Kye Gwan.

    Die Vertreter von Russland, den USA, China, Nord- und Südkorea sowie Japan hatten seit 2003 versucht, über die Bedingungen des Abbaus des Atomprogramms Pjöngjangs übereinzukommen.

    Wegen Meinungsverschiedenheiten zu Fragen, die mit dem Atomproblem nichts zu tun haben, waren die Verhandlungen in eine Sackgasse geraten. Die letzte Gesprächsrunde fand Ende 2008 statt. Im Jahr 2009 gab Pjöngjang seinen Austritt aus dem Verhandlungsprozess bekannt.

    Nordkorea erklärte sich 2005 zur Kernwaffenmacht und führte 2006 und 2009 Kernwaffentests durch, worauf der UN-Sicherheitsrat mit Sanktionen reagierte.

    In den Resolutionen 1718 und 1874 ist zudem die Forderung an Nordkorea enthalten, keine Kernwaffentests oder Starts von ballistischen Raketen vorzunehmen, auf den Besitz von Kernwaffen zu verzichten und zu den Verhandlungen über eine kernwaffenfreie koreanische Halbinsel zurückzukehren.

    Im August erklärte der nordkoreanische Staatschef Kim Jong Il bei seinem Russland-Besuch, sein Land sei bereit, ohne Vorbedingungen zu den sechsseitigen Verhandlungen zurückzukehren.

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