16:18 20 November 2017
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    Rogosin: Nato kann nicht über Ende der Libyen-Resolution entscheiden

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    Die Nato ist nicht berechtigt zu entscheiden, wann die Libyen-Resolution 1973 des Weltsicherheitsrates erlischt. Das erklärte der russische Nato-Botschafter Dmitri Rogosin am Mittwoch in Brüssel

    Die Nato ist nicht berechtigt zu entscheiden, wann die Libyen-Resolution 1973 des Weltsicherheitsrates erlischt. Das erklärte der russische Nato-Botschafter Dmitri Rogosin am Mittwoch in Brüssel.

    "Russland hebt die ausschließliche Prärogative des UN-Sicherheitsrates bei der Lösung derartiger Fragen hervor. Die Nato ist in diesem Fall 'Auftragnehmer' der UN. In jedem Fall hat nicht die Allianz darüber zu entscheiden, wann diese oder jene Resolution endet, falls sie nicht von der Nato, sondern vom Weltsicherheitsrat verabschiedet wurde", sagte der Diplomat.

    Am gleichen Tag hatten Rogosin und Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen die Situation in Libyen erörtert. Das Treffen fand auf Rasmussens Initiative statt.

    Die Annahme eines Beschlusses über die Beendigung der Nato-Operation in Libyen wurde auf den Freitag, den 28. Oktober, verschoben. Zuvor war geplant gewesen, dass der Nato-Rat das Datum für den Abschluss des Libyen-Einsatzes am Mittwoch bekannt gibt. "Die Verschiebung ist auf Pläne der Nato zurückzuführen, Konsultationen mit der Uno und dem provisorischen Übergangsrat Libyens fortzusetzen", teilte ein Nato-Sprecher mit.

    Am vergangenen Freitag hatte der Nato-Rat beschlossen, die Operation in dem nordafrikanischen Land zum 31. Oktober abzuschließen. Am Dienstag appellierte der libysche Übergangsrat an die Führung der Allianz, die Operation um einen Monat zu verlängern.

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