13:07 21 November 2017
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    Trotz verkündeter Waffenruhe: Israels neuer Angriff auf Gaza-Streifen - Zwei Extremisten tot

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    Die israelische Luftwaffe hat am Montagvormittag erneut die Stellungen der Extremisten in der Stadt Khan Younis im Süden des Gaza-Streifens angegriffen.

    Die israelische Luftwaffe hat am Montagvormittag erneut die Stellungen der Extremisten in der Stadt Khan Younis im Süden des Gaza-Streifens angegriffen.

    Wie das Gesundheitsministerium der Palästinenser-Enklave mitteilte, wurden dabei zwei Mitglieder der palästinensischen islamistischen Gruppierung Al-Ahrar getötet.

    Als Antwort darauf feuerten die Palästinenser mindestens sechs Raketen gegen Israel ab. Es liegen noch keine Informationen über Verletzte auf der israelischen Seite vor.

    Israel hatte am Samstag mit dem Beschuss der Palästinenser-Stellungen begonnen. Bei den Luftangriffen wurden zwölf Menschen getötet. Daraufhin nahmen die Palästinenser israelische Stellungen unter Raketenbeschuss. Nach israelischen Angaben wurde dabei ein Mensch getötet. Fünf weitere seien verletzt worden.

    Das sind die ersten Opfer des palästinensisch-israelischen Konfliktes seit dem Abschluss des Abkommens zwischen der radikalen islamistischen Organisation Hamas und Israel über den Gefangenenaustausch. Laut dem Abkommen wurde bereits der israelische Soldat Gilad Shalit, der vor rund fünf Jahren in Gaza entführt worden war, gegen 477 palästinensische Häftlinge ausgetauscht. Vereinbarungsgemäß sollen in zwei Monaten weitere 550 Palästinenser aus israelischen Gefängnissen entlassen werden.

    Am vergangenen Wochenende hatten die verfeindeten Seiten zweimal den unter ägyptischer Vermittlung vereinbarten Waffenstillstand verkündet, was allerdings den gegenseitigen Beschuss nicht verhindern konnte.

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