07:15 24 September 2018
SNA Radio
    Militär

    Einsatz russischer Fliegergruppe im Südsudan nach Hubschrauber-Zwischenfall ausgesetzt

    Militär
    Zum Kurzlink
    0 11

    Die Russische Fliegergruppe im Südsudan unternimmt keine Flüge, solange die Umstände des Festhaltens eines russischen Hubschraubers durch die südsudanesischen Sicherheitskräfte nicht geklärt sind, so der amtliche Sprecher des russischen Außenministeriums, Alexander Lukaschewitsch, am Freitag in Moskau.

    Die Russische Fliegergruppe im Südsudan unternimmt keine Flüge, solange die Umstände des Festhaltens eines russischen Hubschraubers durch die südsudanesischen Sicherheitskräfte nicht geklärt sind, so der amtliche Sprecher des russischen Außenministeriums, Alexander Lukaschewitsch, am Freitag in Moskau.

    Die im Rahmen der UN-Mission im Südsudan eingesetzte Russische Fliegergruppe war in der vorigen Woche gezwungen, ihre Flüge über dem Südsudan einzustellen, nachdem die südsudanesischen Sicherheitskräfte wiederholt mit Gewalt gegen die russischen Piloten vorgegangen waren. Späterhin beschloss die Führung der Russischen Fliegergruppe, sich auf den regulären Flugverkehr zu beschränken und nur gut ausgestattete Flugplätze in größeren Ortschaften, wo UN-Vertreter präsent sind, zu nutzen sowie keine Flüge mehr in unbekannte Gebiete zu unternehmen.

    „Das war nicht der erste derartige Zwischenfall unter Beteiligung der südsudanesischen Sicherheitsstrukturen mit einem russischen Hubschrauber. Die Flüge der Russischen Fliegergruppe sind ausgesetzt, bis die Umstände des Zwischenfalls geklärt sind“, so Lukaschewitsch. Die Anwendung von Gewalt gegen die UN-Friedenstruppe sei unannehmbar, ergänzte der Sprecher.

    Lukatschewitsch gab bekannt, dass Russland am 15. November in einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates dem UN-Sekretariat seine Besorgnis über das Geschehene zur Kenntnis gebracht und gefordert hat, „im Bereich der Flugsicherheit für die UN-Hubschrauber im Südsudan Ordnung zu schaffen“.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren