02:59 15 November 2018
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    Japan schickt Spionagesatelliten ins All

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    Der japanische Spionagesatellit Radar 3 ist vom Weltraumbahnhof Tanegashima erfolgreich gestartet, teilte die japanischen Luft- und Raumfahrtbehörde Jaxa am Montag mit.

    Der japanische Spionagesatellit Radar 3 ist vom Weltraumbahnhof Tanegashima erfolgreich gestartet, teilte die japanischen Luft- und Raumfahrtbehörde Jaxa am Montag mit.

    Der Satellit wurde mit einer Rakete vom Typ H2A ins All gebracht. Er soll Informationen sammeln, die vom nordkoreanischen Territorium eingehen.

    Im September hatte Japan den optischen Aufklärungssatelliten Kogaku 4 gestartet, der mit Teleskopkameras mit hoher Auflösung ausgestattet ist. Er kann von seiner einige hundert Kilometer hohen Umlaufbahn die Abbildung eines 60 Zentimeter großen Objektes auf der Erde erhalten.

    Radar 3 und Kogaku 4 wurdne von Mitsubishi Heavy Industries entwickelt.

    Japanischen Medienberichten zufolge kostete die Entwicklung von Radar 3 etwa 517 Millionen US-Dollar und sein Start zirka 133 Millionen US-Dollar.

    Anlass für die Entwicklung und Starts der japanischen Aufklärungssatelliten war das nordkoreanische Raketenprogramm, mit dessen Umsetzung 1998 begonnen wurde.

    Der Start von Radar 3 sollte am Sonntag stattfinden, wurde aber wegen ungünstiger Witterungsverhältnisse aufgeschoben.

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