21:35 21 August 2017
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    Aserbaidschan führt Militärübung in Zone von Karabach-Konflikt durch

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    Militär
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    Karabach-Konflikt (134)
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    Die aserbaidschanischen Streitkräfte haben in der Zone des Karabach-Konflikts eine Militärübung begonnen, die bis zum Wochenende dauern wird, heißt es in einer Mitteilung des Pressedienstes des Verteidigungsministeriums Aserbaidschans, die am Montag bei RIA Novosti einging.

    Die aserbaidschanischen Streitkräfte haben in der Zone des Karabach-Konflikts eine Militärübung begonnen, die bis zum Wochenende dauern wird, heißt es in einer Mitteilung des Pressedienstes des Verteidigungsministeriums Aserbaidschans, die am Montag bei RIA Novosti einging.

    „Die aserbaidschanische Armee begann die groß angelegte Militärübung in der Frontzone. An der Übung, die unter dem Kommando des Verteidigungsministers, Generaloberst Safar Abijew, stattfindet, nehmen Angehörige der Land- und der Luftstreitkräfte teil“, teilt der Pressedienst mit.

    Während der Übung sollen die modernsten Waffen eingesetzt werden, über die die aserbaidschanische Armee verfügt.

    Der Konflikt in der Region Berg-Karabach, die hauptsächlich von Armeniern bewohnt wird und völkerrechtlich zu Aserbaidschan gehört, war im Februar 1988 ausgebrochen, nachdem das Autonome Gebiet Berg-Karabach den Austritt aus dem Staatsverband der damaligen Aserbaidschanischen Sowjetrepublik verkündet hatte.

    Im September 1991 rief die Provinz die Gründung der Republik Berg-Karabach aus, zu dem die frühere autonome Region und einige benachbarte, von Armeniern bewohnte Gebiete gehörten.

    Baku erklärte diesen Schritt für gesetzwidrig und ließ die Autonomie von Karabach aufheben. Daraufhin kam es zu bewaffneten Auseinandersetzungen. Die Karabach-Armenier wurden von der armenischen Diaspora unterstützt, während Aserbaidschan mit Gewalt versuchte, die Abspaltung der Region zu verhindern.

    Am 12. Mai 1994 trat ein Waffenstillstandsabkommen in Kraft. Aserbaidschan verlor die Kontrolle über Berg-Karabach sowie über sieben weitere benachbarte Kreise.

    Verhandlungen über eine friedliche Beilegung des Konfliktes werden seit 1992 im Rahmen der Minsker OSZE-Gruppe geführt. Ko-Vorsitzende bei den Friedensverhandlungen sind die USA, Russland und Frankreich.

    Aserbaidschan besteht auf der Beibehaltung der territorialen Integrität des Landes. Armenien nimmt die Interessen von Berg-Karabach wahr, das selbst keine Verhandlungspartei ist.

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