10:11 11 Dezember 2017
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    Moskau empört, dass Georgien trotz Krieg noch immer Nato-Aspirant ist

    Georgien testet sein erstes reaktives Artilleriesystem

    © RIA Novosti. Dawid Khizanishwili
    Militär
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    Das georgische Militär hat am Samstag in der Militärbase Wasiani unweit von Tiflis das erste Salvenfeuersystem aus eigener Produktion präsentiert bzw. getestet.

    Das georgische Militär hat am Samstag in der Militärbase Wasiani unweit von Tiflis das erste Salvenfeuersystem aus eigener Produktion präsentiert bzw. getestet.

    Das mehrläufige Geschütz, das 122-mm-Geschosse abfeuern kann, ist auf einem Kraftfahrzeug mit gepanzertem Fahrerhaus aufgestellt, das Platz für fünf Personen bietet.

    Den Übungen auf dem Schießgelände Wasiani wohnten der georgische Präsident Michail Saakaschwili und Verteidigungsminister Batscho Achalaja bei.

    Wie Saakaschwili bei der Präsentation sagte, hatte Georgien nach dem Krieg vom August 2008 (Südossetien-Konflikt) beschlossen, eigene Waffen herzustellen.

    „Nach dem Jahr 2008 wurde der Kauf von Waffen problematisch. Und wir begriffen, dass wir keine Hoffnungen auf irgendjemanden setzen sollten. Anhand der Erfahrungen von Israel und Singapur, die ebenso wie wir bei Null angefangen hatten, haben wir zusammen mit Militäringenieuren die vorhandene Basis und die vorhandenen geistigen Ressourcen für die Schaffung einer hochtechnologischen militärischen Produktion genutzt“, so Saakaschwili.

    Die georgische Armee hatte in der Nacht zum 8. August 2008 das südossetische Territorium aus reaktiven Salvenfeuersystemen vom Typ „Grad“ beschossen.

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