12:01 16 Dezember 2017
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    Washington für innerafghanischen Dialog - US-Diplomat

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    Lage in Afghanistan (867)
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    Die USA führen laut dem US-Gesandten und Botschaftsrat in Kabul, James Cunningham, keine Verhandlungen mit den Taliban in Afghanistan, begrüßen jedoch den innerafghanischen Dialog, der auf nationale Aussöhnung ausgerichtet ist.

    Die USA führen laut dem US-Gesandten und Botschaftsrat in Kabul, James Cunningham, keine Verhandlungen mit den Taliban in Afghanistan, begrüßen jedoch den innerafghanischen Dialog, der auf nationale Aussöhnung ausgerichtet ist.

    Wie Cunningham am Mittwoch in der US-Botschaft in Kabul äußerte, sind die am Sonntag unterzeichnete Denkschrift über die Einstellung der nächtlichen Kontrollen in afghanischen Wohnhäusern durch ausländische Militärs und das Protokoll zur Übergabe der Strafgefangenen, die sich in US-Gefängnissen befinden, an die afghanischen Behörden wichtige Schritte zur Herbeiführung eines Abkommens über langfristige strategische Zusammenarbeit mit den USA.

    Der US-Diplomat hofft, dass das Abkommen noch vor dem für den Mai anberaumten Nato-Gipfel unterzeichnet wird. Bei diesem Treffen solle es um die Finanzierung der afghanischen Sicherheitskräfte ab dem Jahr 2014 gehen, wenn der größte Teil der ausländischen Truppen Afghanistan verlassen hat, sowie um die Rolle der US-Militärs, die in Afghanistan verbleiben sollen.

    Den USA sei nicht daran gelegen, ständige Militärbasen in Afghanistan zu haben, so Cunningham. Er merkte zugleich an: „Nach der Unterzeichnung des Abkommens (über Zusammenarbeit) werden wir technische und organisatorische Momente besprechen, die die Nutzung afghanischer Basen und Mittel betreffen.“

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