00:30 16 Dezember 2017
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    Nato schließt Verbleib in Afghanistan auch nach offiziellem Abzugstermin nicht aus

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    Lage in Afghanistan (867)
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    Der Leiter des Nato-Informationsbüros in Moskau, Robert Pszczel, schließt nicht aus, dass die Truppen der Allianz auch nach dem Jahr 2014 in Afghanistan bleiben können.

      Der Leiter des Nato-Informationsbüros in Moskau, Robert Pszczel, schließt nicht aus, dass die Truppen der Allianz auch nach dem Jahr 2014 in Afghanistan bleiben können.

    „Die Nato-Strategie zum Rückzug aus Afghanistan basiert auf dem Abzug der Internationalen Schutztruppe in Afghanistan (Isaf) im Jahr 2014, nachdem die staatliche Führung an die Afghanen selbst übertragen worden ist. Das heißt jedoch nicht, dass wir zu diesem Zeitpunkt unsere Hände in Unschuld gewaschen haben werden“, sagte Pszczel am Mittwoch in einem live übertragenen Interview mit dem Radiosender „Echo Moskwy“.

    In Afghanistan sind ein multinationales Militärkontingent der Anti-Terror-Koalition unter US-Kommando und die Nato-geführte Schutztruppe Isaf eingesetzt. Ihre Hauptaufgabe ist der Kampf gegen die afghanische extremistische Bewegung Taliban und das internationale Terrornetz Al-Qaida.

    Anlass für die militärische Operation der USA und ihrer Verbündeten in Afghanistan war der Al-Qaida-Anschlag vom 11. September 2001 in New York, als die Türme des World Trade Center von zwei entführten Verkehrsflugzeugen gerammt worden waren. Beim Zusammenbruch des Gebäudes kamen 2 974 Menschen ums Leben. 24 werden noch vermisst.

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