14:17 24 April 2018
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    Nato reagiert gelassen auf russische Bomber über Arktis – „Nesawissimoje wojennoje obosrenije“

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    Russland erschließt Arktis (171)
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    Russische Langstreckenbomber haben mit ihrem Patrouillenflug zum Nordatlantik bei der Nato kaum für große Aufregung gesorgt, schreibt die Zeitschrift „Nesawissimoje wojennoje obosrenije“ („Unabhängige Militärrundschau“) am Samstag.

    Russische Langstreckenbomber haben mit ihrem Patrouillenflug zum Nordatlantik bei der Nato kaum für große Aufregung gesorgt, schreibt die Zeitschrift „Nesawissimoje wojennoje obosrenije“ („Unabhängige Militärrundschau“) am Samstag.

    Zwei Langstreckenbomber des Typs Tupolew-95MS haben in der vorigen Woche einen Patrouillenflug zwischen Engels (Gebiet Saratow) und Nordatlantik unternommen, wie der Luftwaffensprecher, Oberst Wladimir Drik, mitteilte.

    Die Flugzeuge seien im neutralen Luftraum über dem Nordpolarmeer geflogen, präzisierte er. Die Piloten haben dabei die Betankung während des Flugs und den Flug über einem orientierungslosen Gebiet geübt. Der Flug habe 20 Stunden gedauert. Im russischen Luftraum seien sie von zwei MiG-31-Kampfjets und im neutralen von acht Eurofightern bzw. F-16 der britischen, belgischen, norwegischen und dänischen Luftwaffe begleitet worden. Es habe dabei „keine Meldungen über Grenzverletzungen oder Sicherheitsgefahren“ für die Nato-Länder gegeben, ergänzte der Sprecher.

    Das Nato-Kommando hielt sich mit scharfer Kritik an dem Langstreckenflug der zwei russischen Bomber zurück, entweder weil es keine Lust hatte, in die Rhetorik des Kalten Krieges zu verfallen oder weil es für die Trainingsgelegenheit für ihre Luftwaffe dankbar ist. Sie wissen, dass russische Langstreckenbomber nicht nur über der Arktis fliegen, sondern auch über dem Atlantik, dem Schwarzen Meer und dem Pazifik. Dabei verletzten sie nie die internationalen Richtlinien bei der Nutzung des neutralen Luftraums und die Grenzen anderer Staaten.

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