21:22 10 Dezember 2016
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    US-Raketenschild könnte russische Interkontinentalraketen global neutralisieren

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    Internationale Raketenschild-Konferenz in Moskau (33)
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    Mit ihrem entstehenden Raketenabwehrsystem werden die USA zukünftig in der Lage sein, die Starts der russischen Interkontinentalraketen überall - sowohl auf dem Festland als auch von U-Booten aus zu behindern. Diese Meinung äußerte der russische Generalstabschef Nikolai Makarow am Donnerstag.

    Mit ihrem entstehenden Raketenabwehrsystem werden die USA zukünftig in der Lage sein, die Starts der russischen Interkontinentalraketen überall - sowohl auf dem Festland als auch von U-Booten aus zu behindern. Diese Meinung äußerte der russische Generalstabschef Nikolai Makarow am Donnerstag. 

    Künftig wäre eine „Blockade aller möglichen Startrichtungen der ballistischen Interkontinentalraketen sowohl vom Territorium Russlands als auch vom Weltmeer aus“ möglich, sagte Makarow am Donnerstag am Rande der internationalen Raketenabwehr-Konferenz in Moskau.

    Er äußerte sich darüber besorgt, dass die Nato bereits bei ihrem Gipfel am 20. Mai den Raketenschild für vorläufig einsatzbereit erklären will. Wie Makarow weiter sagte, wird er dieses Thema im Juli mit dem US-Generalstabschef und dem Vorsitzenden des Nato-Militärausschusses erörtern.

    Die Nato hatte im November 2010 bei ihrem Gipfel in Lissabon beschlossen, die Raketenabwehrsysteme der europäischen Nato-Mitglieder sowie der USA zu vereinen. Obwohl sich Russland und die Nato auf eine Kooperation einigten, verliefen die Verhandlungen im Sande, nicht zuletzt, weil die USA die Forderung Russlands abgelehnt haben, rechtsverbindlich zu garantieren, dass der entstehende Raketenschirm nicht Russlands Atomraketen zum Ziel hat.

    Russlands Staatschef Dmitri Medwedew gab im November 2011 eine Reihe von militärischen Gegenmaßnahmen bekannt, um den entstehenden Raketenschild im Kriegsfall neutralisieren zu können. Das Paket reicht von der Aufstellung neuer Angriffswaffen über die Modernisierung der Atomraketen bis zu einem möglichen Ausstieg aus den Abrüstungsverträgen.

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