22:44 19 August 2017
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    Ausrüstung der russischen Kriegsmarine mit neuen Atom-U-Booten verzögert

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    Die russische Kriegsmarine wird neue Atom-U-Boote der Borej- und der Jassen-Klasse höchstwahrscheinlich nicht zum festgelegten Termin im Jahr 2020, sondern zu einem späteren Zeitpunkt bekommen, wie Wladimir Pospelow, Mitglied der Militärindustrie-Kommission bei der russischen Regierung, am Dienstag in Moskau sagte.

    Die russische Kriegsmarine wird neue Atom-U-Boote der Borej- und der Jassen-Klasse höchstwahrscheinlich nicht zum festgelegten Termin im Jahr 2020, sondern zu einem späteren Zeitpunkt bekommen, wie Wladimir Pospelow, Mitglied der Militärindustrie-Kommission bei der russischen Regierung, am Dienstag in Moskau sagte.

    Es ist vorgesehen, zwei Gruppen atomgetriebener U-Boote der Klassen Borej und Jassen aufzustellen. 

    Laut Plan der russischen Marineführung sollen strategische U-Boote der Borej-Klasse ab dem Jahr 2018, wenn die bisher eingesetzten U-Boote Akula (Taifun), Kalmar (Delta-3) und Murena (Delta-4) außer Dienst gestellt worden sind, die Basis der strategischen Seestreitkräfte Russlands bilden.

    „Die diesbezüglichen Verträge wurden mit knapp einem Jahr Verspätung  geschlossen - zu dem Zeitpunkt, als das Programm zur Aufstellung der beiden U-Boot-Gruppen nach dem staatlichen Rüstungsprogramm bis zum Jahr 2020 bereits im Gange war. Es besteht also die Gefahr, dass diese überaus wichtigen Aufgaben nicht termingerecht erfüllt werden“, so Pospelow.

    Der Experte ging auf den Streit zwischen dem Verteidigungsministerium und der Rüstungsindustrie ein, der im vorigen Jahr wegen der Preise für militärische Erzeugnisse ausgebrochen war und den Staatsauftrag beinahe gekippt hätte. Als Folge wurden die militärischen Staatsaufträge erst am 9. November unterzeichnet.

    Das Führungs-U-Boot „Juri Dolgoruki“ der Borej-Klasse soll am 29. Juli und das U-Boot „Sewerodwinsk“, das erste Schiff der Jassen-U-Boot-Gruppe, Ende 2012 in die Bewaffnung aufgenommen werden.

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