08:19 22 September 2017
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    Russlands Verteidigungsminister dramatisiert Usbekistans Austritt aus der OVKS nicht

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    Die Einstellung der Mitgliedschaft Usbekistans im Militärbündnis der GUS - der Organisation des Vertrages über kollektive Sicherheit (OVKS) - wird keine Folgen für die Sicherheit Russlands und anderer OVKS-Länder haben, wie der russische Verteidigungsminister Anatoli Serdjukow am Donnerstag Journalisten mitteilte.

    Die Einstellung der Mitgliedschaft Usbekistans im Militärbündnis der GUS - der Organisation des Vertrages über kollektive Sicherheit (OVKS) - wird keine Folgen für die Sicherheit Russlands und anderer OVKS-Länder haben, wie der russische Verteidigungsminister Anatoli Serdjukow am Donnerstag Journalisten mitteilte.

    „Natürlich wird sie (die Einstellung) keine Folgen haben, obwohl es besser wäre, wenn es (Usbekistan) in der OVKS bliebe“, sagte Serdjukow auf die Frage eines Journalisten der RIA Novosti.

    Ende Juni schickte Usbekistan an das Sekretariat der OVKS eine Note mit der Information, die Teilnahme der Republik Usbekistan an der Tätigkeit dieses Militärbündnisses der GUS einzustellen.

    Dieses Militärbündnis der GUS wurde auf der Grundlage des Vertrages über kollektive Sicherheit gebildet, der am 15. Mai 1992 von den GUS-Mitgliedsländern unterzeichnet worden war. Laut dem Vertrag hat jeder Teilnehmer dieser Organisation das Recht, seine Mitgliedschaft in der OVKS jederzeit einzustellen.

    Usbekistan war bereits 1999 aus der OVKS ausgetreten. Damals weigerte sich Taschkent, den Vertrag über kollektive Sicherheit zu verlängern. Im August 2006 kehrte Usbekistan jedoch in diese Organisation zurück.

    Der OVKS gehören nach Usbekistans Austritt Armenien, Kasachstan, Kirgistan, Russland, Tadschikistan und Weißrussland an.

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