16:12 21 Oktober 2018
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    Gutachten widerlegt Abschuss von türkischem Flugzeug durch Syriens Luftabwehr

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    Syrien schießt türkischen Kampfjet ab (31)
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    Eine von türkischen Experten durchgeführte Untersuchung hat keine Beweise vorgebracht, dass das am 22. Juni abgestürzte türkische Aufklärungsflugzeug durch Luftabwehrwaffen abgeschossen worden war.

    Eine von türkischen Experten durchgeführte Untersuchung hat keine Beweise vorgebracht, dass das am 22. Juni abgestürzte türkische Aufklärungsflugzeug durch Luftabwehrwaffen abgeschossen worden war.

    Darüber schreibt am Freitag die türkische Zeitung „Hurriet“.

    Das Aufklärungsflugzeug RF-4E der türkischen Luftwaffe, das am 22. Juni von dem Stützpunkt Erhac in der Provinz Malatya im Südosten des Landes gestartet hatte, verschwand anderthalb Stunden später während des Fluges über dem Mittelmeer in der Nähe der an Syrien angrenzenden türkischen Provinz Hatay von den Radaren.

    Syrien teilte ursprünglich mit, das Flugzeug sei von der syrischen Luftabwehr nach der Verletzung des syrischen Luftraums über seinen Hoheitsgewässern abgeschossen worden.

    Die Türkei bestand darauf, dass die Maschine im internationalen Luftraum abgeschossen worden sei, lediglich seine Wrackteile seien in die syrischen Hoheitsgewässer gefallen.

    Wie die türkische Zeitung mitteilt, schließt das ausführliche Gutachten, das sich auf chemische und physikalische Analysen von 20 Wrackteilen stützt,  Syriens Verwicklung in den Zwischenfall aus.

    Allerdings fehlen in dem Zeitungsbericht Informationen darüber, welche Ursachen zum Absturz des Jagdflugzeugs geführt haben könnten.

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