14:50 18 August 2017
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    Rogosin: Keine Serien-Einkäufe von Panzern im Ausland

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    Trotz zunehmender Vorbehalte des Militärs gegen heimische Panzer plant Russland laut Vizepremier Dmitri Rogosin keine Serieneinkäufe von Panzertechnik im Ausland.

    Trotz zunehmender Vorbehalte des Militärs gegen heimische Panzer plant Russland laut Vizepremier Dmitri Rogosin keine Serieneinkäufe von Panzertechnik im Ausland.

    „Wir werden ausländische Panzertechnik nicht in Serie kaufen. Wir benötigen lediglich Einzelmuster, um zu begreifen, welche Vorteile sie haben“, sagte Rogosin, einst russischer Nato-Botschafter, am Freitag in der Industriestadt Nischni Tagil am Ural. Er schloss auch eine Kooperation mit anderen Staaten beim Bau von neuem Panzergerät nicht aus. Diese Zusammenarbeit werde jedoch auf die „Übernahme von einzelnen Teilen, bei denen wir im Rückstand sind“, beschränkt sein.

    Der Vizepremier hält es für unmöglich, die neuste Kriegstechnik im Ausland zu kaufen. „Selbst in der Wirtschaftskrise im Westen verkauft uns das niemand.“

    Im vergangenen Jahr hatten bereits mehrere ranghohe Amtsträger im Verteidigungsministerium die heimische Panzertechnik reklamiert.  Im März bemängelte Heereschef Alexander Postnikow die heimischen Panzer und Kanonen als teuer und nicht wirksam. Selbst die neuesten russischen Waffen können ihm zufolge nicht einmal mit ihren chinesischen Pendants mithalten und schon gar nicht mit denen der Nato.

    Im Februar kündigte Generalstabschef Nikolai Makarow an, das russische Verteidigungsministerium werde in den kommenden fünf Jahren keine heimischen Panzer mehr anschaffen, weil sie nicht den Anforderungen entsprechen.

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