00:57 25 September 2017
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    Chemiewaffen-Vernichtung: Russland leitet gefährlichste Etappe ein

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    Russland, das in den vergangenen 15 Jahren zwei Drittel seiner Chemiewaffenvorräte vernichtet hat, beginnt im November mit der Entsorgung der besonders komplizierten Munition.

    Russland, das in den vergangenen 15 Jahren bereits zwei Drittel seiner Chemiewaffenvorräte vernichtet hat, beginnt im November mit der Entsorgung der besonders komplizierten Munition.

    „Erstmals in Russland beginnen wir mit der Vernichtung von komplizierten Munition“, teilte Waleri Kapaschin, Leiter der russischen Behörde für sichere Lagerung und Vernichtung von Chemiewaffen, am gestrigen Samstag in Kisner (Udmurtien, Wolga-Gebiet) mit. Nach seinen Worten ist das eine schwierige Aufgabe. „Ich zweifle nicht daran, dass unsere Technologie weltweit am besten ist und dass wir es schaffen werden.“

    Laut Kapaschin werden die gefährlichsten Kampfstoffe in den Anlagen Schtschutschje (im Raum Kurgan) und Leonidowka (bei Pensa) entsorgt. Er werde das erste Geschoss persönlich vernichten, versprach der Beamte.

    Russland hatte 1997 mit der Ratifizierung der Chemiewaffenkonvention die Verpflichtung übernommen, all seine Chemiewaffenvorräte (40 000 Tonnen) loszuwerden. Bislang sind zwei Drittel entsorgt worden. Bei den restlichen 34 Prozent der Vorräte ist bereits die Frist für die sichere Lagerung abgelaufen.

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