11:26 19 August 2017
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    Hubschrauber-Abschuss in Südsudan: Weltsicherheitsrat fordert Strafe für Schuldige

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    Der Weltsicherheitsrat hat den Abschluss eines russischen Hubschraubers im Südsudan, bei dem fünf Menschen ums Leben gekommen waren, verurteilt und eine Bestrafung der Schuldigen gefordert.

    Der Weltsicherheitsrat hat den Abschluss eines russischen Hubschraubers im Südsudan, bei dem fünf Menschen ums Leben gekommen waren, verurteilt und eine Bestrafung der Schuldigen gefordert.

    Der amtierende Präsident des UN-Sicherheitsrats, der marokkanische UN-Botschafter Mohammed Loulichki, sprach von einem Verstoß gegen die Vereinbarung vom 8. August 2011.

    Die von ihm erwähnte Vereinbarung betrifft die Aufteilung der Verantwortung zwischen den Streitkräften des Südsudans und der Uno.
    Der Präsident des Rats rief die südsudanesischen Behörden auf, solche Vorfälle künftig zu verhindern. Eine ähnliche Erklärung hatte zuvor UN-Generalsekretär Ban Ki-moon abgegeben.

    Beim Abschuss eines russischen Hubschraubers im Südsudan sind am Freitag fünf Menschen ums Leben gekommen.

    Unter den Toten seien vier Bürger Russlands, teilten die russischen Sicherheitskräfte am Freitagabend in Moskau mit. Nach UN-Angaben wurde der Helikopter von der südsudanesischen Armee abgeschossen. Die Armeeführung dementierte die Meldungen und behauptete, die Maschine sei von den Aufständischen aus der vom Feldkommandeur David Yau Yau angeführten Gruppierung zerstört worden. Details lagen zunächst nicht vor.

    Aus russischen Quellen verlautete, dass es sich bei der Maschine vom Typ Mi-8 um einen Hubschrauber des russischen Flugunternehmens Nischnewartowskavia handelt.

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