07:36 22 August 2017
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    Lawrow: Assad hat C-Waffen unter Kontrolle – MEHR

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    Unruhen in Syrien (3838)
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    Das Regime Assad hat laut dem russischen Außenminister Sergej Lawrow die Chemie-Waffen Syriens derzeit unter Kontrolle und an ein-zwei zentralen Punkten konzentriert. Die Gefahr, dass Terroristen ihrer habhaft werden, ist jedoch aufrecht, so Lawrow zu Journalisten.

    Das Regime Assad hat laut dem russischen Außenminister Sergej Lawrow die Chemie-Waffen Syriens derzeit unter Kontrolle und an ein-zwei zentralen Punkten konzentriert. Die Gefahr, dass Terroristen ihrer habhaft werden, ist jedoch aufrecht, so Lawrow zu Journalisten.

    Wie Russlands Chefdiplomat betonte, haben auch die USA dieses Risiko erkannt: Auch die westlichen Kollegen würden die Hauptgefahr darin sehen, dass die C-Waffen „in falsche Hände geraten“ könnten, hieß es.

    „Derzeit tut die syrische Regierung unseren Angaben und auch den Angaben der US- und europäischen Geheimdienste nach alles, damit diese Waffen in Sicherheit sind. (…) Unseren Angaben nach, die sich mit den westlichen Daten überschneiden und korrelieren, sind die Waffen unter Kontrolle. Die syrischen Behörden haben diese Vorräte in ein bis zwei Zentren konzentriert. Früher war das über das ganze Land verstreut“, sagte Lawrow.

    „Die amerikanischen Partner haben bei unseren vertraulichen Kontakten zugegeben, dass die Hauptbedrohung ist, wenn Extremisten (die Waffen, Anm. RIA) an sich bringen, unter denen (…) auch Organisationen sind, die die Amerikaner zu Terroristen erklärt haben. Wir sagen ihnen darauf: ‚Leute, ihr unterstützt doch die Opposition, darunter ist auch Unterstützung für deren bewaffneten Kampf – und im Prozess dieses bewaffneten Kampfes kann es dazu kommen, was ihr befürchtet. Ordnet doch einmal eure Prioritäten.’“, so der russische Außenminister weiter. Vonseiten der USA gebe es darauf keine klare Antwort; Russland aber prüfe jegliche Gerüchte, die die C-Waffen betreffen, penibel genau.

    Der russischen Seite sei wichtig, dass alle verstehen, dass die genannten „falschen Hände“ auch keine Hilfe erhalten dürften, die ihnen weiterhin geleistet werde.
    Syrien ist einer von acht Staaten der Welt, die sich nicht der Chemiewaffenkonvention angeschlossen haben. Die Konvention, die im Jahr 1997 in Kraft trat, hatte eine vollständige Vernichtung aller C-Waffen der Welt bis zum Frühjahr 2012 vorgesehen.

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