08:24 23 August 2017
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    Indienststellung von Atom-U-Boot "Juri Dolgoruki" verzögert sich (Zusammenfassung)

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    Die für den (heutigen) Sonntag geplante Indienststellung des modernsten strategischen Atom-U-Bootes "Juri Dolgoruki" ist kurzfristig bis auf weiteres verschoben worden.

    Die für den (heutigen) Sonntag geplante Indienststellung des modernsten strategischen Atom-U-Bootes "Juri Dolgoruki" ist kurzfristig bis auf weiteres verschoben worden.

    Das teilte die Werft Sewmasch in der nordrussischen Stadt Sewerodwinsk mit, ohne die Gründe zu nennen. Bei der "Juri Dolgoruki" handelt es sich um ein U-Boot des Projekts 955 "Borej" vierter Generation. Die am 12. Februar 2008 vom Stapel gelaufene "Juri Dolgoruki" ist unter anderem mit 16 atomar bestückbaren Raketen R-30 "Bulawa" (NATO-Code: SS-NX-30) ausgestattet.

     

     

     

     

     

     

     

     

    Das 170 Meter lange und 13,5 Meter breite U-Boot hat eine maximale Geschwindigkeit von 29 Knoten unter Wasser und 15 Knoten über Wasser. Die Besatzung ist 107 Mann stark. Das U-Boot kann bis zu 90 Tagen autonom fahren. Die maximale Tauchtiefe beträgt 450 Meter. Die "Juri Dolgoruki" hat eine Wasserverdrängung von 24 000 Tonnen unter Wasser und 14 720 Tonnen über Wasser. Ein U-Boot dieser Klasse kostet etwa 23 Milliarden Rubel (571,9 Millionen Euro).

    Unterdessen lief das zweite Atom-U-Boot des Projekts 955 "Borej" - die "Wladimir Monomach" - am Sonntag vom Stapel. In nächster Zeit wird das Schiff auf hoher See getestet. Erprobungen des strategischen U-Bootes "Alexander Newski" laufen bereits.

    Sewmasch baut ferner das Atom-U-Boot "Knjas Wladimir" des moderneren Projekts 955A. Geplant ist, bis 2020 insgesamt acht "Borej"-U-Boote für die russische Marine fertig zu stellen - drei des Projekts 955 und fünf des Projekts 955A. "Borej"-U-Boote sollen im 21. Jahrhundert zur wichtigsten Komponente der seegestützten strategischen Atomkräfte Russlands werden.

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