12:11 28 September 2016
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Rogosin kritisiert Kauf von Mistral-Schiffen - "Unter Minus sieben nicht einsetzbar"

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Der für die Rüstungsindustrie zuständige russische Vizeregierungschef Dmitri Rogosin hat den geplanten Kauf von zwei französischen Hubschrauberträgern der Mistral-Klasse heftig kritisiert.

Der für die Rüstungsindustrie zuständige russische Vizeregierungschef Dmitri Rogosin hat den geplanten Kauf von zwei französischen Hubschrauberträgern der Mistral-Klasse heftig kritisiert.

"Es ist äußerst merkwürdig, dass Landungsschiffe für den Einsatz in unseren Breiten erworben werden, die bei einer Temperatur von unter sieben Grad Minus nicht funktionstüchtig sind", sagte der ehemalige russische NATO-Botschafter am Samstag in Moskau in der Vollversammlung der Russischen Akademie der Wissenschaften.

Der Vertrag über den Kauf von zwei Mistral-Schiffen war im Juni 2011 unterzeichnet worden. Demnach wird der erste Hubschrauberträger 2014 in den Dienst der russischen Marine gestellt.

Am vergangenen Donnerstag hatte auch der stellvertretende Chef der Militär-Industrie-Kommission bei der russischen Regierung, Iwan Chartschenko, den unter dem damaligen Verteidigungsminister Anatoli Serdjukow unterzeichneten Vertrag ebenfalls heftig kritisiert. Diese Entscheidung sei absurd und habe dem russischen Schiffbau und dem Staat selbst geschadet. "Das ist bei weitem nicht der einzige Schaden, den (Verteidigungsminister Serdjukow) der Branche und dem Staat zugefügt hat", betonte der Experte.

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