03:03 15 November 2018
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    Russlands Verteidigungsministerium gibt Bau nicht atomarer U-Boote "Lada" in Auftrag

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    Neue Waffen für russische Armee (669)
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    Das Verteidigungsministerium Russlands hat den Bau konventioneller U-Boote des Projekts 677 ("Lada") in Auftrag gegeben.

    Das Verteidigungsministerium Russlands hat den Bau konventioneller U-Boote des Projekts 677 ("Lada") in Auftrag gegeben.

    Das teilte der Generaldirektor des russischen Rüstungsexporteurs Rosoboronexport, Anatoli Issajkin, am Mittwoch RIA Novosti mit. Zwei U-Boote dieser Art seien bereits in der St. Petersburger Admiralitätswerft auf Kiel gelegt worden. Den serienmäßigen Bau von "Lada"-U-Booten habe das Verteidigungsministerium am Mittwoch beschlossen.

    Die "Lada"-Klasse stellt die vierte Nachkriegsgeneration dieselelektrischer Unterseeboote der russischen Marine dar. Das 66,7 Meter lange und 7,1 Meter breite U-Boot hat eine Wasserverdrängung von 1765 Tonnen (aufgetaucht) und von 2300 Tonnen (getaucht) sowie eine Geschwindigkeit von elf Knoten (aufgetaucht) und 21 Knoten (untergetaucht). Die maximale Tauchtiefe beträgt 300 Meter. Das U-Boot hat sechs Rohre für 18 Torpedos und ist auch mit Raketen bewaffnet.

    Die Basisvariante der "Lada" war Anfang der 1990er Jahre als Nachfolger des bekannten Projektes 877 Paltus (NATO-Code: "Kilo") entwickelt worden. Das Schiff ist speziell auf die von den russischen Seestreitkräften an konventionell angetriebene U-Boote gestellten Anforderungen zugeschnitten. Diese umfassen die Einsatzfähigkeit zu Operationen in flachen Küstengewässern unter arktischen und tropischen Bedingungen.

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