00:41 16 Dezember 2017
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    Kroatien stellt Waffenlieferungen an syrische Opposition in Abrede

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    Unruhen in Syrien (3838)
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    Kroatien hat keine Waffen an syrische Oppositionelle geliefert und will die Gerüchte zu diesem Thema nicht kommentieren, so ein Sprecher des kroatischen Außenministeriums.

    Kroatien hat keine Waffen an syrische Oppositionelle geliefert und will die Gerüchte zu diesem Thema nicht kommentieren, so ein Sprecher des kroatischen Außenministeriums.

    „Kroatien hat keine Waffen an syrische Aufständische verkauft und ihnen diese nicht geschenkt. Zu anderen Gerüchten nehmen wir keine Stellung“, zitiert die Belgrader Agentur Hina den Sprecher des Außenamtes im Zusammenhang mit Medienberichten zu diesem Thema. Eine analoge Erklärung hat auch das kroatische Verteidigungsministerium abgegeben.

    Darüber, dass Saudi-Arabien seit Dezember 2012 kroatische Waffen kauft und diese über Jordanien an syrische Oppositionelle liefert, hatte die US-amerikanische Tageszeitung "New York Times" unter Hinweis auf Quellen in den USA und in europäischen Ländern berichtet.

    Außerdem weisen Experten darauf hin, dass auf den unlängst in Syrien gemachten und im Internet verbreiteten Foto- und Videobildern deutlich zu sehen ist, wie syrische Rebellen kroatische Waffen verwenden. Insbesondere geht es um die schwere Panzerbüchse M-79 Ossa, das rückstoßfreie Artilleriegeschütz M-60, die Panzergranate aus sowjetischer Entwicklung RPG-22 und die Panzerbüchse RBG-6 (die kroatische Version der in Südafrika entwickelten Panzerbüchse Milkor). Experten verweisen darauf, dass die syrische Regierungsarmee solche Waffen niemals in ihren Arsenalen gehabt hatte.

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