21:49 21 August 2017
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    US-Militär plädiert für amerikanisch-russischen Dialog über Syrien und Raketenschild

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    Sowohl die USA als auch Russland müssen nach Ansicht von Admiral James Stavridis, kommandierender General des US European Command (EUCOM), gemeinsame Schritte unternehmen, um die Meinungsdifferenzen zur Regelung in Syrien, zur Situation in Georgien und zu den Aufgaben des amerikanischen Raketenschildes zu überwinden.

    Sowohl die USA als auch Russland müssen nach Ansicht von Admiral James Stavridis, kommandierender General des US European Command (EUCOM), gemeinsame Schritte unternehmen, um die Meinungsdifferenzen zur Regelung in Syrien, zur Situation in Georgien und zu den Aufgaben des amerikanischen Raketenschildes zu überwinden.

    „Insgesamt sind wir mit der Zusammenarbeit mit Russland in mehreren wichtigen Bereichen zufrieden“, stellte der EUCOM-Chef am Montag in seinem Blog fest. „Andererseits stehen unsere Beziehungen vor Herausforderungen. Russland vertritt die Ansicht, dass das Nato-Raketenabwehrsystem die russischen strategischen Kräfte gefährdet. Wir sind damit nicht einverstanden und sicher, dass es zum Schutz vor Raketenbedrohungen durch den Iran und Syrien geschaffen wird.“

    Stavridis verwies auch auf weiter bestehende Meinungsunterschiede zur militärischen Präsenz Russlands in Georgien sowie zu der Entwicklung 2011 in Libyen.

    „Wir bestehen darauf, dass die Herstellung der Flugsperre über Libyen gemäß einer entsprechenden Uno-Resolution Waffenlieferungen verhindert und geholfen hat, das Volk Libyens zu schützen. Die Nato hat alle Schritte im Rahmen der Uno-Resolution und gemäß dem Völkerrecht unternommen“, betonte der Admiral.

    Zugleich verwies der Militär auf die Notwendigkeit eines engen und auf Vertrauen beruhenden Dialogs zu Syrien und zum Raketenschild. „Eine feste und konstruktive Partnerschaft kann ausschließlich auf gegenseitiger Transparenz und Berechenbarkeit beruhen“, hieß es.

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