05:11 24 August 2017
SNA Radio
    Militär

    Jemen an umfangreichen Waffenlieferungen aus Russland interessiert

    Militär
    Zum Kurzlink
    0 5 0 0

    Russland bereitet derzeit mit Jemen einen Vertrag über die Lieferung von Schützen- und Artilleriemunition in dieses Land vor. Das geht aus den Materialien hervor, die zu einem Treffen zwischen dem russischen Premier Dmitri Medwedew und dem jemenitischen Präsidenten Abdurab Mansur Hadi verbreitet wurden.

    Russland bereitet derzeit mit Jemen einen Vertrag über die Lieferung von Schützen- und Artilleriemunition in dieses Land vor. Das geht aus den Materialien hervor, die zu einem Treffen zwischen dem russischen Premier Dmitri Medwedew und dem jemenitischen Präsidenten Abdurab Mansur Hadi verbreitet wurden.

    Zurzeit gehe es den Jemeniten vor allem darum, vom russischen Verteidigungsministerium Schützenwaffen und Schützenmunition sowie Motoren für die früher gelieferten Schützenpanzer BTR-80 zu erhalten, heißt es.

    Im Auftrag des russischen Präsidenten und der russischen Regierung werde derzeit die Frage einer begrenzten Lieferung von Schützen- und Artilleriemunition nach Jemen erörtert, heißt es.

    Jemen sei auch daran interessiert, Schützenpanzer BTR-80A und Flugabwehrmittel aus russischer Produktion zu beziehen sowie die bereits vorhandenen Panzerfahrzeuge BTR-60PB und BRDM-2 modernisieren zu lassen. Weitere Agendapunkte für die Bewaffnung der jemenitischen Armee sind der Wiederaufbau von Transport- und Kampfhubschraubern, der Kauf von neuen Jets MiG-29 und die Wartung der bereits vorhandenen Maschinen dieses Typs wie auch die Reparatur von Transportflugzeugen Il-76 und An-26.

    Die Seiten wollen auch die Ausbildung von jemenitischen Militärs an russischen Offiziershochschulen besprechen. Derzeit werden 89 Offiziere der jemenitischen Armee (84 davon unentgeltlich und fünf zu vergünstigten Bedingungen) an russischen Offiziershochschulen ausgebildet. Außerdem hat Jemen Anfang des Jahres einen Antrag auf das Studium von 85 weiteren Militärs gestellt.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren