14:58 22 Juli 2018
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    Frankreichs Raketenstart über Atlantik misslingt

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    Eine neuartige französische ballistische Rakete, die einen nuklearen Gefechtskopf tragen kann, ist am Sonntag bei einem Teststart aus dem Unterwasserstand explodiert.

    Eine neuartige französische ballistische Rakete, die einen nuklearen Gefechtskopf tragen kann, ist am Sonntag bei einem Teststart aus dem Unterwasserstand explodiert.

    Wie französische Medien berichten, war die Rakete des neuesten Typs M-51 von einem Atom-U-Boot abgefeuert worden.

    Die Rakete, die keinen Sprengkopf hatte, war vor der französischen Atlantikküste im Deparment Finistere getestet worden. Laut dem Sprecher der Seepräfektur der Atlantikregion, Lionel Delort, kam es kurz nach dem Start vom Atom-U-Boot Le Vigilant zu einer Selbstsprengung der Rakete. Laut Delort ist die Explosionsursache noch nicht bekannt.

    Die französischen Behörden heben hervor, dass der missglückte Raketenstart keine ernsthaften Folgen haben könne, weil das Testgebiet für die Schiff- und Luftfahrt gesperrt ist.

    Die Interkontinentalrakete M-51 gehört seit dem Jahr 2010 zur Bewaffnung der Raketenträger mit Kernantrieb der Strategischen Seestreitkräfte Frankreichs und ist seiner Vorgängerin M-45 in Präzision überlegen. 

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