10:25 24 September 2017
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    Russischer Militärexperte: Waffenlieferungen nach Syrien streng nach Vertrag

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    Russland wird seine Lieferungen von Defensivwaffen nach Syrien laut Konstantin Birjulin, Vizechef des russischen föderalen Dienstes für militärtechnische Zusammenarbeit (FSWTS), in strikter Übereinstimmung mit den Bedingungen der früher geschlossenen Verträge abschließen.

    Russland wird seine Lieferungen von Defensivwaffen nach Syrien laut Konstantin Birjulin, Vizechef des russischen föderalen Dienstes für militärtechnische Zusammenarbeit (FSWTS), in strikter Übereinstimmung mit den Bedingungen der früher geschlossenen Verträge abschließen.
     
    „Es gibt keinen einheitlichen Vertrag, es gibt mehrere davon. Aber sogar in einem Vertrag können einige Liefertermine angegeben werden“, so der FSWTS-Vizechef.
     
    Seinen Worten nach gibt es heute keine Probleme mit den Lieferungen von Defensivwaffen und Militärtechnik an Syrien. Die Uno habe keinerlei diesbezügliche Einschränkungen verhängt.
     
    Die amerikanische Zeitung „New York Times“ hatte zuvor unter Verweis auf Vertreter der US-Regierung mitgeteilt, dass Russland angeblich eine Partie von Schiffsabwehrflügelraketen neuer Modifikation an Syrien geliefert hatte. Die Zeitung präzisierte dabei nicht die Liefertermine. Quellen, die sich auf Geheimberichte der Aufklärung berufen, sind der Ansicht, dass es um Anti-Schiff-Raketen vom Typ Jachont mit vervollkommneten Lenksystemen geht.
     
    Der russische Außenminister Sergej Lawrow hob ein weiteres Mal hervor, dass Russland bei den Waffenlieferungen nach Syrien seinen internationalen Verpflichtungen nachkomme und die gelieferten Waffen das Kräftegleichgewicht in der Region nicht verletzen würden.
     
    Er verstehe nicht, warum die Medien versuchen, aus der Sache eine Sensation zu machen, so Lawrow. Seinen Worten nach macht Russland kein Hehl daraus, dass es den bereits unterzeichneten Waffenverträgen mit Syrien unter Einhaltung der internationalen Verpflichtungen nachkomme.

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